12 März 2007

"Im Reich der Mitte"




Die Basler Zeitung spürt dem unternehmen mitte auf den Zahn und findet das Grundeinkommen...

"Daniel Häni mag das Etikett Anthroposoph nicht, jedenfalls nicht von Leuten, für die dieser Begriff nur ein Schlagwort ist. «Jeder Mensch ist im Grunde Anthroposoph, aber besser als das Etikett ist es, zu schauen, was jemand wirklich tut», sagt Häni. In seinem Büro füllen Steiners gesammelte Werke zehn Regalbretter. Daneben hängt ein golden schimmerndes Plakat. «Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?» steht darauf.
Diese Frage stellt die Initiative Grundeinkommen, die Daniel Häni mit lanciert hat. Die Idee: Jeder Mensch bekommt ein bestimmtes Einkommen, für das er nicht arbeiten muss. Das soll möglich machen, dass die Menschen arbeiten, weil sie wollen, nicht weil sie müssen."


Die "Mitte" ist Ausgangspunkt und Hintergrund für die Initiative Grundeinkommen.

Artikel als PDF lesen

Monat der Arbeit



Der Kanton Aargau veranstaltet einen Themen-Monat:

Die Initiatve Grundeinkommen ist im Rahmen der Ausstellung Panorama der Arbeit eingeladen die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens vorzustellen.

Sonntag 29. April, 17.00
Forum Schlossplatz Aarau

Programm als PDF anschauen

Link zu Monat der Arbeit


Forum Schlossplatz

11 März 2007

Alte gegen neue Linke

Ein symptomatisches Streitgespräch in der TAGESZEITUNG:

Katja Kipping, 29, ist stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei.PDS und Mitglied des Bundestags. Hartz-IV-Gegnerin und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion. Geboren und aufgewachsen in Dresden.

Andre Nahlers, 36, sitzt im SPD-Vorstand und ist Mitglied des Bundestags. Sie gehört dort dem Ausschuss für Arbeit und Soziales an. War eine Hauptkritikerin von SPD-Kanzler Schröders Agenda-Politik. Geboren und aufgewachsen in der Eifel.

Recht auf Arbeit?
Im Schlagabtausch der beiden kommt die grosse Tragik der alten Linken sehr deutlich zum Ausdruck: Mit dem Recht auf Arbeit, soll die Teilnahme aller an der Gesellschaft garantieren werden. Was heute dabei raus kommt, ist das folgende:

Katja Kipping: "Der Arbeitszwang bei Hartz IV hat zum Beispiel dazu geführt, dass Hausfrauen in Stripbars vermittelt wurden und sich dort aus lauter Angst vor drohenden Kürzungen auch gemeldet haben. Ich kenne auch Leute, die wurden im Winter zum Unkrautjäten geschickt."



Kipping löst das Missverständnis auf: "Das Recht auf Arbeit darf nicht den Zwang zur Arbeit einschliessen."

Link zum Artikel

Werner in der Zeit



Ein kurzes Portrait von Götz Werner in der ZEIT von Sebastian Christ!

Immer wieder können Journalisten nicht verstehen, warum so ein Mann sich für so eine Sache stark macht:
"Vielleicht ist Werners Modell deshalb für so viele attraktiv, weil fast jeder seine Überzeugung darin wiederfinden kann: Sozialisten loben daran, dass der Staat die Grundversorgung eines jeden Bundesbürgers garantiert. Liberale loben die steuerliche Entlastung der Unternehmen, die Werner vorschlägt..."
Werners Antwort darauf ist schlicht:
"Ich propagiere diese Idee nicht aus Eigennutz, sondern weil ich sie richtig finde."

Artikel als PDF lesen

10 März 2007

Neu auf grundeinkommen.tv




„Wir sind zu sehr auf die Erwerbsarbeit fixiert.“

Interview mit Prof. Dr. Ueli Mäder, Dekan der Philosophisch Historischen Fakultät an der Uni Basel und der bekannteste Soziologe der Schweiz.

Ueli Mäder vertritt kein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Denn: „Die Einen brauchen es nicht, und den Anderen reicht es nicht.“

Mäder plädiert statt dessen für eine Erhöhung und Ausweitung der Ergänzungsleistungen, die heute zu sehr an Erwerbsarbeit gebunden sind und die Lebenssituationen vieler Menschen nicht mehr erfassen. Z.B. die von Alleinerziehenden oder der so genannten Generation Praktikant, von gut ausgebildeten Leuten, die sich aber nur von Praktikumsstelle zu Praktikumsstelle weiterhangeln, weil Firmen Festanstellungen scheuen und die faktische Rechtlosigkeit Anderer in prekären Arbeitsverhältnissen ausnutzen.

Hier geht es zum Film

09 März 2007

Neu auf grundeinkommen.tv





Grundeinkommen - ein Grund zum Kommen

Das Theater-Kabarett Birkenmeier Vogt Birkenmeier mit speziell für diese Aufführung erarbeiteten Passagen exklusiv in der Veranstaltungsreihe “Einkommen schafft Arbeit“ im unternehmen mitte, Basel.

Hier geht es zum Film

Neu auf grundeinkommen.tv




Grundeinkommen - ein Kulturimpuls
Eröffnungspodium der Veranstaltungsreihe
„Einkommen schafft Arbeit“
im unternehmen mitte in Basel
mit:

Brigitta Gerber, Ethnologin und Historikerin, Grossrätin Basel Stadt, Grünes Bündnis/ “BastA“
Bodo von Plato, Vorstandsmitglied am Goetheanum in Dornach
Martin Lötscher aus Zürich, Herausgeber der Zeitschrift für Kunst und Kultur “soDA“ in Zürich
Margit Appel, Mitbegründerin des Netzwerkes Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt in Österreich, Mitarbeiterin an der Katholischen Sozialakademie in Wien
Christof Dietler, Unternehmensberater in Chur, bis 2003 Geschäftsführer von Bio Suisse
Daniel Häni, Mitglied der Geschäftsleitung des unternehmen mitte und Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen in Basel
Moderation: Enno Schmidt, Künstler aus Frankfurt/M, Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen

Hier gehts zum Film

05 März 2007

Easy SwissTax



In einer weiteren Folge "Steuern in Bewegung" präsentiert die Basler Zeitung das Modell einer "Easy Swiss Tax".

Die Vorteile dieses Modells liegen in einer enormen Vereinfachung der Steuer-Administration. Die Steuer-Erklärung hätte zwar nicht auf einem Bierdeckel - eine Idee von Angela Merkel - aber doch auf einem A4-Blatt Platz. Das Modell sieht im weiteren einen Grundeinkommen ähnlichen, aktiven Steuerfreibetrag vor.

"Das System würde besonders die kleinen Einkommen massiv entlasten und viele von der Steuer befreien. Nicht nur das: Easy Swiss Tax erwägt für Menschen am oder unter dem Existenzminimum Steuergutschriften oder gar eine Negativsteuer. Neu würden diese Leute nicht einfach keine Steuern zahlen, sondern Geld erhalten vom Staat. Wichtiger Nebeneffekt: Schwarzarbeit zum Sparen von Steuern oder zum Ergattern von Sozialleistungen, heute für Menschen in prekären Verhältnissen an der Tagesordnung, würde unnötig; Zuschüsse oder Verbilligungen von Krankenkassenprämien könnten wegfallen."


Kein Vorteil des Modells ist, das es weiterhin auf der Besteuerung der Leistung (Einkommen) beruht und den Schritte zur Besteuerung des Verbrauchs (Ausgaben) nicht beinhaltet.

Artikel als PDF lesen

Die Idee stammt aus dem Zürcher Freisinn und wird von Basler Sozialdemokraten ernsthaft geprüft.

28 Februar 2007

1. Titel-Storie zum Grundeinkommen in der Schweizer Presse



Als erste Schweizer Zeitschrift bringt Facts das Thema Grundeinkommen als Titel-Geschichte

Philipp Löpfe sprach mit uns im unternehmen mitte über das Grundeinkommen, und so wird die "Latte-Macchiato-These" nun vielleicht zu einem geflügelten Wort für den Abzug aller Steuern aus dem Herstellungsbereich und ihre Versammlung in der Mehrwertsteuer. (Siehe Grafik / links die jeweiligen Kostenpunkte inclusive der heutigen Steuern, rechts ohne Steuern, dafür mit einer höheren Mehrwertsteuer oben drauf, was mehr Spielraum für sinnvolle Arbeit gibt.)

Der Text von Philipp Löpfe und die Recherche von Daniela Palumbo zur "prekären Zukunft der Arbeit" sind überzeugend. Die Gegenüberstellung von Menschen aus prekären Arbeitsverhältnissen mit Stimmen Prominenter zum Grundeinkommen werfen ein klares Schlaglicht auf die Situation heute - und die Antwort der Vernunft: Grundeinkommen. Weil es nichts mehr als menschenwürdig ist, im Zeitalter der materiellen Überproduktion, der Flexibilisierung und Fremdversorgung jedem eine existentielle Sicherheit zu gewähren. Wo an überholten Zuständen ideologisch festgehalten wird, wird die Menschenwürde zur Utopie.

"Das Nachdenken über ein bedingungsloses Grundeinkommen ist kein akademischer Zeitvertrieb mehr. Es ist eine politische Notwendigkeit geworden."

Artikel als PDF lesen



Beteiligen Sie sich an der Online Debatte in Facts:

"Was halten Sie von der Idee eines Grundeinkommens für alle?"

26 Februar 2007

Neue Heft-Reihe von B.I.E.N-Schweiz



Das B.I.E.N-Schweiz startet eine Heftreihe zum Grundeinkommen:

"In den Heften veröffentlicht BIEN-Schweiz in unregelmässigen Abständen Beiträge, welche sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen bzw. Aspekten davon beschäftigen, sowohl im nationalen Schweizer Kontext als auch international bzw. im theoretischen Bereich. Die Beiträge geben die persönliche Meinung der AutorInnen wieder und können von diskutierten Positionen von B.I.E.N.-Schweiz abweichen.

Das erste Heft wurde vom Vizepräsident von B.I.E.N.-CH, Albert Jörimann, verfasst. Unter dem Titel "Ein unbedingtes Grundeinkommen - modern und effizient" argumentiert er für ein wirkliches Existenzrecht in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens, das Voraussetzung für eine moderne Gesellschaft ist."

Das Heft ist unter folgenden Angaben erhältlich:

Albert Jörimann (2007): "Ein bedingungsloses Grundeinkommen – modern und effizient", Hefte zum Grundeinkommen Nr. 1, herausgegeben von B.I.E.N.-Schweiz, Genf. ISBN: 978-2-9700552-1-1

Und unter folgenden Links zweisprachig zu lesen:

Deutsch
Französisch

22 Februar 2007

Zahlen 1: Haushaltseinkommen (Schweiz)



Wir beginnen hiermit eine neue Serie, die einige für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens relevante Zahlen ins Bewusstsein holen will.

Die erste Grafik zeigt die Zusammensetzung des druchschnittlichen Einkommenes pro Haushalt in der Schweiz im Jahr 2004.

Das monatliche Bruttoeinkommen betrug pro Haushalt:
8'506 Franken (ca. 5'500 Euro)

Ein Haushalt besteht durchschnittlich aus
2.25 Personen
und davon sind
1.21 Personen erwerbstätig

Auffallend:
25% sind Transfereinkommen!

Einsicht:
Nur noch etwas mehr als die Hälfte der SchweizerInnen (in Deutschland sind es noch weniger) erlangen ihr Einkommen über Erwerbsarbeit.

Aussicht:
Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen kämen - nebst den Kindern, dessen Grundeinkommen in Obhut der Eltern wäre - vorallem Frauen in die Lage über ein eigenes Einkommen zu Verfügen.

Quelle: Bundesamt für Statistik

Bitte kommentieren Sie, was Ihnen zu diesen Zahlen einfällt...

19 Februar 2007

Arbeit verbilligen



Ein bemerkenswerter Beitrag zum Grundeinkommen von einem anthroposophischen Landwirt, Peter Blaser. Gefunden in einer kleinen Fachzeitschrift Namens: "Magazin zur Förderung der biologisch-dynamischen Lanwirtschaft, Demeter".

Da ist zum Beispiel zu lesen:
"Wenn ich als bezahlt Arbeitender meine real mir über den Preis meiner Erzeugnisse oder Dienstleistungen gutgeschriebene Kaufkraft und damit meinen möglichen Konsumanspruch, teilen will mit einem leistungsunabhängigen Anteil an Kaufkraft, wird Grundeinkommen für alle möglich, ohne bezahlte Arbeit zu verteuern und ohne die öffentliche Verschuldung zu vergrössern, wie es bei den meisten öffentlichen Umverteilungen der Fall ist. Effektiv wird bezahlte Arbeit durch das Grundeinkommen verbilligt und der Freiraum für gemeinnützige Arbeit vergrössert."
Denken Sie das mal...

Artikel als PDF lesen

17 Februar 2007

"Die Politik müsse sich endlich vom Gedanken der Vollbeschäftigung verabschieden"






MENSCHEN BEI MAISCHBERGER

SENDUNG VOM DIENSTAG, 13. FEBRUAR 2007, 22.45 UHR
Angst vor Abstieg – wer kann von seinem Job noch leben?

Gregor Gysi
Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei fordert Mindestlohn statt Armutslohn. "Die Würde des Menschen wird verletzt, wenn ein Lohn unter einem bestimmten Betrag pro Stunde bezahlt wird." Für Gysi und seine Partei ist ein gesetzlicher Mindestlohn in Existenz sichernder Höhe von acht Euro angemessen.

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts warnt vor gesetzlich festgelegten Mindestlöhnen. Sie würden Arbeitsplätze in Deutschland vernichten, meint der Ökonom, der als einer der führenden Wirtschaftsexperten gilt.

Karoline Beck
Die Berliner Unternehmerin hält die Lohnforderungen der IG Metall für zu hoch. "6,5 Prozent sind unrealistisch." Dass höhere Löhne einen Konsumboom auslösen würden, daran glaubt die ehemalige Vorsitzende des Bundes junger Unternehmer nicht.

Karin Schulz
Die ehemalige Bankangestellte putzte für eine Reinigungsfirma die Zimmer eines Hamburger Viersternehotels. Am Monatsende hatte sie brutto 385,50 Euro verdient, das entsprach einem Stundenlohn von 2,75 Euro. Sie kündigte.

Claudia Kühn
Morgens Büroarbeit, mittags Musikunterricht und am Wochenende als Servicekraft im Fußballstadion: Claudia Kühn muss ihre Kinder und sich mit drei Minijobs über die Runden bringen. "Einen 40-Stunden-Job habe ich mit vier Kindern nicht bekommen", sagt die studierte Cellistin, die von ihrem Mann getrennt lebt.

Thomas Loer
Der Soziologe und Mitbegründer der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" fordert ein "bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger" – von der Wiege bis zur Bahre. Jeder Bürger, jedes Kind habe ein individuelles Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand. Die Politik müsse sich endlich vom Gedanken der Vollbeschäftigung verabschieden.

Das Video zur Sendung

12 Februar 2007

Steuer in Bewegung



Die Basler Zeitung startet eine Serie zu Steuerfragen mit einem informativen Artikel von Robert Bösiger mit vielen Zahlen: Wie wenige wie viel und wie viele wie wenig verdienen und vermögen kann man da sehen.

Die Schere tut sich immer je mehr auf, so wie es schon immer war und immer je mehr wird. Klar wir leben im relativen Paradies und wir lassen, wie der Soziologie Prof. Ueli Mäder richtig feststellt, niemanden verhungern.
Aber was ist mit denjenigen (über 20%, siehe Grafik) Steuerpflichtigen, die weniger als 14'000.- Franken steuerbares Einkommen pro Jahr zur Verfügung haben - die sogenannten "Steuerbefreiten".
Steuerbefreit? Weniger als 1'200.- im Monat? Einmal leer schlucken... Und folgende Frage wäre dann schon auch zu beantworten, mindestens von denjenigen, die etwas mehr zum schlucken haben: Unter welchen Bedingungen und mit wie viel Aufwand lassen wir niemanden verhungern? Darauf geht der Artikel nicht weiter ein.

Zwei interessante Stellen aus dem Interview mit Ueli Mäder seien noch speziell hervorgehoben:

1. Wer viel arbeitet, hat keine Zeit zum Geldverdienen

"Baz: Die Schere zwischen Vermögenden und nicht Vermögenden tut sich auf. Was sind die Folgen dieser Entwicklung?
Ueli Mäder: Gut, bei uns verhungert niemand. Wir stehen insgesamt relativ gut da. Aber ich habe schon den Eindruck, dass die soziale Brisanz zunimmt. Wer viel arbeitet und wenig verdient, hat je nachdem Mühe, wenn andere einfach das Geld für sich arbeiten lassen und sagen, wer arbeitet, habe keine Zeit zum Geldverdienen."

2. Zwei gute Argumente für die Mehrwertsteuer
"Baz: Was geschieht mit den grossen Vermögen?
Ueli Mäder: Ein rechter Anteil wird gewiss produktiv investiert. So betrachtet hat die Wirtschaft ja auch eine sehr soziale Seite. Aber immer mehr Produktivitätsgewinne werden privat absorbiert. Zum Beispiel für irgendwelche Prestigegüter."

Baz-Artikel als PDF lesen

Und was bleibt? Es bleibt das Gefühl, die Reichen sollen halt einfach nochmehr Steuern zahlen. Aber nicht soviel mehr, dass sie gleich weggehen, dorthin, wo sie weniger zahlen müssen. Nun ja, das ist ein Dilemma... und höchstwahrscheinlich auch ein Irrweg. Denn: Wer bezahlt eigentlich die Einkommensteuern, von denen anscheinend so wenige so viel bezahlen?

Link zu: Mehrwert durch Grundeinkommen

Lesen Sie nächsten Montag in der BaZ den Beitrag von Prof. Reiner Eichenberger zum Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen.

10 Februar 2007

Grüne Baden-Württemberg starten virtuelle Debatte zum Grundeinkommen



Auf der Regionalkonferenz in Stuttgart wurde heute die virtuelle Debatte der Baden-Württemberger Grünen offiziell eröffnet

Zitat aus dem www.grundsicherung-bw.de Blog:

- Wie gestalten wir zukünftig soziale Sicherheit? Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen? Oder eine weiter entwickelte Grundsicherung und wenn ja, welche? Wie befähigen wir zu Teilhabe, schaffen wir Zugangschancen und Perspektiven? Wo liegt die richtige Balance zwischen Eigenverantwortung und Fürsorge? Diese Fragen treiben viele um, auch und gerade viele Grüne.

Das kommt nicht von ungefähr. Schon das grüne Grundsatzprogramm sagt 2002:

„Die veränderte Arbeitswelt von heute erfordert eine zunehmende Bereitschaft zu Flexibilität und Mobilität – dieses aber kann von den Menschen nur erwartet werden, wenn sie gleichzeitig vor Armut geschützt und sozial abgesichert sind […]. Die Grundsicherung ersetzt die Sozial- und Arbeitslosenhilfe – sie zu bekommen ist ein Recht und kein Almosen.“

Hier können wir ansetzen und weiterdenken. -


Link zum Grünen Grundsicherungsblog

09 Februar 2007

Angela Merkel hegt Sympathien ?!




Das musste kommen! Das Grundeinkommen gewinnt Sympathie bei der deutschen Kanzlerin:

Ein bemerkenswerter Artikel von Henning Baethge zur Bürgergeld-Debatte in Deutschland in der Zeitschrift Capital.

Link zum Artikel

08 Februar 2007

Kunstwettbewerb zum Grundeinkommen

Unter dem Titel "GRUNDEINKOMMEN! - Arbeit um jeden Preis?" veranstaltet die IG BILDENDE KUNST in Feldkirch einen Wettbewerb.

Aus der Ausschreibung:
"Die künstlerische Intervention im Zuge des poolbar-Festivals soll sich mit der Idee des Grundeinkommens und damit möglichen Bedeutungsverschiebungen von Arbeit und Erwerbsarbeit auseinandersetzen. Visionen, Illusionen, aber auch Bedenken und mögliche Antworten darauf sollen Bestandteil künstlerischer Überlegungen sein:
* Welche Möglichkeiten eröffnet ein Grundeinkommen in der künstlerischen Arbeit?
* Fördert ein Grundeinkommen das Nichtstun?
* Wo bleibt die Gegenleistung?
* Wer profitiert von einem Grundeinkommen für alle?
* Schafft Grundeinkommen (finanzielle) Anerkennung für bislang nicht bezahlte Arbeit?
* Was motiviert zur Arbeit - liegt die Motivation in der Person selbst (primäre bzw. intrinsische Motivation) oder wird für Geld oder Anerkennung geleistet (sekundäre bzw. extrinsische Motivation)?"

Link zu einer Ankündigung im artmagazine

06 Februar 2007

Zukunft gestalten - oder in was für einer Gesellschaft möchtest Du leben?



Vorankündigung:
projekt.tagung "...komm und trag es weiter!"


Vom 16.-20. Mai 2007 veranstaltet IDEM (identity through initiative) in Müllheim an der Ruhr ein Treffen mit ca. 250 TeilnehmerInnen mit Workshops und OpenSpace, Abendprogramm und VertreterInnen von Jugendstiftung. Die Initiative Grundeinkommen wird am 17. Mai in 3 Workshops die Idee des bedingungslosen Gruneinkommens vorstellen und diskutieren.

Ameldung und Infos unter:
tagung@idem-network.org
Tel. 0049 (0)201 9587030


Flyer als PDF

05 Februar 2007

Immer mehr denken das Grundeinkommen



Auf der Website www.geistesschulung.de fanden wir eine bemerkenswerte kurze Darstellung der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Im Bild eine schematische Darstellung der Mehrwertsteuer-Idee und hier ein kurzer Auszug aus dem Text zum Begriff der Arbeit:

"Wie wollen wir das machen?
Förderliche Arbeit am Menschen, an der Natur, Kulturarbeit, freie Wissenschaft und freie Bildung können nicht, wie etwa industrielle Produktion, berechnet und bezahlt werden. Es ist z.B. ein Unding, etwa die Krankenpflege in berechenbare "Module" einzutakten und nach Zeitmodulen zu bezahlen. Die seelisch-geistigen Heilfaktoren: das Gespräch, die Verständigung, der innerliche Kontakt zwischen Patient und Pflegendem werden so missachtet und unterdrückt … Anders als industrielle, maschinen-verrichtbare Produktion trägt menschlich-kulturelle Arbeit ihren Wert "in sich". Es entsteht kein Produkt, das gehandelt und verkauft werden kann! Oder glauben Sie im Ernst, dass Michelangelo die Sixtinische Kapelle hätte ausmalen können, wenn er sich nach vorgegebenen Modulen hätte richten oder nach finanziellen "Gewinn" hätte schielen müssen? – Er wurde von den Borgias für die Zeit seines Wirkens vom Geldverdienen freigestellt ("alimentiert")! Des gleichen muss jeder Erfinder, jeder Entdecker, aber auch jede Mutter, jeder Künstler, jeder seine Scholle pflegende Landwirt – schlicht jeder, der einen inneren Wert mit seiner Arbeit verbindet! – vom äußeren Geldverdienen freigestellt sein."


Verantwortlich für die Site zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Geistesschulung in Berlin.

Inhalt der Website als PDF lesen

02 Februar 2007

Arbeit sucht Einkommen!



"Arbeit sucht Einkommen" - gut gesagt!

Und so geht es wohl vielen. Einer davon spricht es aus und macht daraus eine Initiative. Es ist Florian Lück (Bildmitte). Er hat sich bereits einen Namen gemacht als Drahtzieher der Initiative Captura, Schule von Morgen.

"Seit fast vier Jahren lebe ich in einer Lebenssituation, in der ich einer Arbeit nachgehe, die mir aber selbst (noch?) kein Einkommen zur Verfügung stellt. Soll ich aufs Arbeitsamt gehen und sagen „Ich brauche keine Arbeit, weil ich bereits voll beschäftigt bin – aber ich habe kein Einkommen?“ – „Ja, dann müssen sie sich wohl eine andere Arbeit suchen!“ – Was sollte ich mit solch einer Antwort anfangen, wenn ich mich meiner Arbeit gegenüber, konkret der Idee von captura, in der Verantwortung sehe. Ich kann diese Idee nicht aufgeben, weil ich denke, dass was wir machen ist wichtig für die Gesellschaft. Wo soll denn Neues entstehen wenn nur Altes, dass was sicher ist, finanziert wird?"

Jetzt ist er am Aufbau einer Plattform zum Thema: Einkommen ist die Ermöglichung von Arbeit!

Und hier der Link zu seinem Reisetagebuch. Er tourt mit einem alten VW-Bus - wie könnte es anders sein - durch die Lande und hat nebst guten Ideen ganz viel Engagement und Herzlichkeit im Gepäck.

Grundeinkommen und Karma

In einem Artikel in der Wochenschrift Goetheanum zeigt Bernhard Steiner den Zusammenhang der Trennung von Arbeit und Einkommen mit dem Verständnis von Reinkarnation und Karma. Er beschreibt anhand von Hinweisen Rudolf Steiners, dass wir es bei der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens mit einer weitgreifenden Bewusstseinswende zu tun haben, vergleichbar mit der kopernikanischen Wende.
Haben Sie das schon mal so gedacht?

Artikel als PDF lesen


Zitat Rudolf Steiner (1912)
„In der Tat, es gibt zum Beispiel nichts, was so sehr feindlich gesinnt ist einer wirklichen Überzeugung von Reinkarnation und Karma als der Grundsatz des Lebens, dass man für dasjenige, was man unmittelbar als Arbeit leistet einen der Arbeit entsprechenden Lohn, der die Arbeit geradezu bezahlt, einheimsen müsse“.

29 Januar 2007

1. Schweizer Partei nimmt Grundeinkommen ins Programm auf



Die GRÜNEN nehmen an der Delegiertenversammlung vom Samstag 27.1. in Luzern als 1. Partei das Grundeinkommen in Ihr Parteiprogramm auf!

Gestern in der Sonntagszeitung: "Die Delegierten stimmten der Forderung nach einem 'existenzsichernden Grundeinkommen für alle' zu, also einem Grundlohn unabhängig davon, ob jemand arbeitet oder nicht. Wie hoch dieser sein soll, liessen sie offen."

26 Januar 2007

Das neue Buch von Götz Werner



"Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens"
Ab 20. März ist es da, das neue Buch von Götz Werner im Buchhandel. Verlag Kiepenheuer & Witsch.

"Einkommen für alle"

Initiative Grundeinkommen in Thun



"Syt dr öpper oder nähmet dr Lohn?"


Dieses Sprichwort stammt von der legendären Madame de Meueuron, eine alte Berner Patrizierin. Sind sie eine freie Persönlichkeit oder gehen sie für Geld arbeiten? So könnte man diese Wort übersetzen. Mancher kann dies auch missverstehen und als Arogranz auslegen. Etwas näher betrachtet liegt darin etwas zukünftiges, nämlich der Unterschied zwischen Arbeitsplatz und Einkommensplatz oder auch einfach der Unterschied zwischen angewiesener Arbeit als Ware und freier menschlicher Tätigkeit.

Die "Denkstatt Thun" veranstaltet zwei mal im Jahr ein Wochenend-Seminar zu brisanten Themen. Das nächst mal steht die Trennung von Arbeit und Einkommen im Zentrum.

23. und 24. März 2007
In der Aula des Gymnasiums Seefeld in Thun
(Berner Oberland)

Programm-Flyer als PDF lesen

WDR startet kleine Serie zum Grundeinkommen



Link zum WDR

23 Januar 2007

Die initiative grundeinkommen auf dem Rigi am Vierwaldstätter See




Die Vereinigung für freies Unternehmertum (vfu), Schweiz, lud die initiative grundeinkommen zu ihrer Wintertagung 2007 auf Rigi Kaltbad.

Gestaltungsfreiheit verbunden mit Verantwortung, der unternehmerisch handelnde Mensch und Menschlichkeit in der Wirtschaft, das sind Ausrichtungen dieser Vereinigung, die sich seit 1950 nach der Planwirtschaft unter dem Primat der wirtschaftlichen Autarkie in der Schweiz in den Jahren des 2. Weltkrieges der Chance eines Neuanfangs freien, verantwortungsbewussten Unternehmertums widmet.

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens wurde hier sehr kontrovers reflektiert. Volle Zustimmung für die Freiheit zur Arbeit, die ein Grundeinkommen gewährt. Ablehnung aus der Vermutung, dass mit einem Grundeinkommen zu viele nicht mehr arbeiten. Was denn nun? Schon jetzt besteht für viele Unternehmen in der Schweiz Arbeitskräftemangel. Die Demographische Entwicklung weist auf eine Verschärfung dieses Problems. Dr. Werner Aeberhardt, Leiter des Ressorts Arbeitsplatzanalyse und Sozialpolitik, Bundesamt für Statistik, für Wirtschaft und Arbeit und SECO, stellte die Entwicklung dar. Die Verlagerung der Steuern auf die Mehrwertsteuer sei ihm sehr sympathisch, sagte er, und würde in den Parteien auch besprochen. Die Mehrwertsteuer sei allerdings eine degressive Steuer. (Degressiv heißt, sie steigt nicht proportional an wie z.B. eine progressive Einkommensbesteuerung). Ob sie deshalb unsozial genannt werden könne, ließ er offen. Auf unsere Behauptung, andere als die Mehrwertsteuer seien parasitär, entgegnete er: Ob eine Steuer parasitär ist oder nicht, misst sich daran, für was sie ausgegeben wird. Der Filmemacher Riccardo Signorell unterstützte die Idee des Grundeinkommens aus seinen Erfahrungen im künstlerischen wie unternehmerischen Bereich. Daniel Bloch von Camille Bloch, Mon Chocolat Suisse, sah keinen Handlungsbedarf bei der Steuer, wohl aber eine Hinwendung zum Vertrauen durch Abbau von Zwang. Markus Sutter, Chefredaktor vom Baslerstab, moderierte die Debatte.
Swisseness und Swiss Made sind ein Trend der letzten Jahre. Eva Jaisli von PB Swiss Tools machte deutlich, wie wichtig der umfassend nachhaltige Charakter Schweizer Unternehmen und die Art ihres Auftretens im Ausland sein. Denn dadurch käme ihr selbst dort Vertrauen entgegen - oder nicht. Urs Breitenstein, Miteigentümer des Schwabe Verlages in Basel, bemerkte nebenbei: Ein Schweizer Unternehmen sind wir erst seit 506 Jahre. – Ein Unternehmen sind wir seit 519 Jahren. (1488 in Basel gegründet; 1501 trat Basel der Eidgenossenschaft bei; erste Druckerei und Verlag der Lutherischen Bibelübersetzung)
Einige TagungsteilnehmeInnen wünschten eine weitere Vertiefung in das Thema Grundeinkommen und Mehrwertsteuer in der vfu, andere blieben lieber beim Lob für Anregungen durch das Querdenkertum.

Die initiative grundeinkommen in Winterthur




Die Villa Sträuli in Winterthur betreibt seit einem halben Jahr ein Artists in Residence Programm und führt Veranstaltungen zu verschiedenen kulturellen Schwerpunkten durch.
Auf Einladung von Annelise Schmid Weissert führten wir ein Gespräch über die Zusammenlegung der Steuern in der Mehrwertsteuer und das Grundeinkommen.
Mit auf dem Podium war der Filmregisseur Kurt Reinhard aus Zürich, Begründer von job.tv.

Die initiative grundeinkommen in Zürich




Prof. Dr. Reiner Eichenberger, im Herbst 2006 im unternehmen mitte zusammen mit Dr. Bendiktus Hardorp, Foto © Stefan Pangritz



In Zürich sprachen wir mit dem Ökonomen Prof. Dr. Reiner Eichenberger über die Zusammenfassung der Steuern in der Mehrwertsteuer – die Idee, aus der sich das bedingungslose Grundeinkommen als ausgezahlter Steuerfreibetrag ergibt.
Das Grundeinkommen findet Prof. Eichenberger wünschenswert, um von der diskriminierenden und kontrollierenden Sozialfürsorge weg zu kommen.
Eine Anhebung der Mehrwertsteuer und Reduktion anderer Steuern befürwortet er bis zu einer gewissen Höhe, da die Mehrwertsteuer die Eigentumsbildung nicht belastet. Außerdem ist sie weitgehend wettbewerbsneutral. Die stärksten Bedenken hat Prof. Eichenberger bezüglich der Steuerhinterziehung. Eine Mehrwertsteuer, die 50 % oder mehr des Preises ausmachen würde, setzt einen starken Anreiz, sie zu umgehen. Anders als bei einem bunten Strauß von Steuern wäre hier mit der Hinterziehung nur einer Steuer die gesamte Steuerzahlung des Einzelnen für den Staat verloren.
Er betonte allerdings auch, dass nachweislich dort die Steuerhinterziehung am geringsten ist, wo die Menschen am meisten Einfluss auf die Verwendung der Steuergelder nehmen können und wo die größte Transparenz herrscht. Transparenz und im Gefolge bessere Mitsprachemöglichkeiten ihrer Verwendung böte die Mehrwertsteuer, wenn sie die einzige Steuer ist.
Deutlich machte Prof. Eichenberger, dass die Modelle der Ökonomen strickt von der Maßgabe der unbedingten finanziellen Vorteilssuche jedes Einzelnen ausgehen. Sie bauen allein auf diese Systemvorgabe auf. Nur am Rande werden auch andere Werte und Ziele des Einzelnen diskutiert. Dass Geld und mehr Geld nicht unbedingt glücklich mache, sei zwar klar, würde aber in der Fachdiskussion noch kaum berücksichtigt.
Als zentralsten und wichtigsten Punkt der initiative grundeinkommen sah Reiner Eichenberger das von uns vertretene Menschenbild.



Und hier noch etwas zum Nachdenken:
Der in der Statistik erfasste Gesamtumsatz der Schweiz beträgt rund 2100 Milliarden Franken. Auf nur 700 Milliarden davon liegt Mehrwertsteuer. In diesen 700 Milliarden sind alle Wertschöpfungsschritte zwischen Unternehmen enthalten, das heißt, alle Verkäufe zwischen Unternehmen. Bei diesen Verkäufen fällt die Mehrwertsteuer nicht an, sondern wird lediglich weitergereicht. Tatsächlich Mehrwertsteuer an den Staat gezahlt wird aus einem Endverkauf in Höhe von 250 Milliarden Franken. Auf denen liegt zur Zeit 7,6/2,4 % Mehrwertsteuer. Was ist mit den 1400 Milliarden, die nicht von der Mehrwertsteuer erfasst werden? Woher kommen sie? Aus Mieten, Versicherungszahlungen, Bankgeschäften. Und?

Siehe auch Bundesamt für Statistik

17 Januar 2007

Unternehmen zahlen niemals Steuern

Bemerkenswertes Interview mit dem Unternehmer Götz Werner und dem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Benediktus Hardorp im deutschen "Steuerberater Magazin".

Die Idee ist einfach: alle leistungsbezogenen Steuern Schritt um Schritt aufheben und in einer umfassenden Ausgabensteuer zusammenfassen. Das Interview ist eine gute Grundlage, diese Idee selber zu denken. Das dabei das Grundeinkommen als bedingungsloser aktiver Steuerfreibetrag an alle entsteht, ist eine logische Folge daraus.

Interview als PDF lesen
(Lesezeit 20 Minuten)

Wie würde sich diese Steuer-Umstellung in ihrem konkreten Arbeitsfeld auswirken? Schreiben Sie uns ihre Überlegeungen als Kommentar.

12 Januar 2007

"Das tun, was noch nicht da war"



Ulrich Rösch, Foto © Stefan Pangritz

Auf Einladung der Initiative Grundeinkommen stellte Ulrich Rösch, Mitarbeiter der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum und Geschäftsführer eines Textil-Betriebes in Indien, das von ihm mit herausgegeben Buch: "Das tun, was noch nicht da war", mit Beiträgen verschiedener Personen – insbesondere aus Camp Hill Einrichtungen – zum "Sozialen Hauptgesetz" von Rudolf Steiner im unternehmen mitte vor.

Das Soziale Hauptgesetz benannte Rudolf Steiner 1906 mit folgendem Satz:

"Das Heil einer Gemeinschaft zusammenarbeitender Menschen ist um so größer, je weniger der Einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden."

Und was ist gemeint, mit einer 'Gemeinschaft zusammenarbeitender Menschen'? Eine einzelne Firma, so Ulrich Rösch, könne damit heute kaum mehr gemeint sein. Diese Gemeinschaft ist die Bevölkerung der Erde. In der globalen Arbeitsteilung haben wir die Form der sich gegenseitig versorgenden Menschen. Allein, es fehlt dafür noch das Bewusstsein. Wo das Geld sich als Bezahlung auf etwas Lebendiges richtet, da richtet es Unheil an. Das ist der Fall bei der Bezahlung menschlicher Arbeitskraft. Da macht das Geld die Arbeitskraft zur Ware. Geld darf sich als Bezahlung nur auf Totes beziehen, auf Waren eben, auf Ergebnisse der Arbeit, nicht auf die Arbeit selbst. Es verhindert, das im Sozialen "Steine zu Brot" gemacht werden können.
Arbeit und Einkommen sind zu trennen.

Hatte früher die Individualität sich der Gemeinschaft unterzuordnen, damit sie überlebensfähig ist, so ist es heute umgekehrt so, dass jede Gemeinschaft nur sinnvoll ist, wenn sie die Entwicklung der Individualität zur Entfaltung kommen lässt.
"Im sozialen Leben geht es darum, das zu tun, was noch nicht da war."

Das bedingungslose Grundeinkommen befürwortet Ulrich Rösch, da es Arbeit und Einkommen trennt. Die Auszahlung des Grundeinkommens sieht er zukünftig allerdings nicht beim Staat an der richtigen Stelle, sondern in Assoziationen von Unternehmen.

In Indien hatte er über das Grundeinkommen gesprochen mit dem Zusatz, dass es für die dortige Entwicklung vielleicht noch zu früh wäre. Da waren die Inder aber ganz anderer Meinung.

08 Januar 2007

Soziale Innovation - brand eins


Folge 13: Grundeinkommen


Geld vom Staat für jeden? Egal, ob bedürftig oder nicht? Ganz ohne Bedingungen?
Das ist doch Irrsinn.
Oder?

Fünf Standpunkte in fünf Interviews.

Link zum PDF

04 Januar 2007

Arbeitslosigkeit ist ein Sieg

Ein kurzes prägnantes Interview mit dem Soziologen Ulrich Beck im Berliner Tagesspiegel.

Mit Aussagen wie diesen:

"Mal angenommen, das Grundeinkommen würde eingeführt: Wer würde da überhaupt noch arbeiten wollen?
Gerade dann werden viele erst arbeiten wollen, weil sie sich endlich den Lohn nicht mehr vom Arbeitgeber vorschreiben lassen müssen, sondern selbstständig über eine gerechte Vergütung verhandeln können. Sie riskieren dabei nichts, weil sie ja ihr Grundeinkommen haben.
...
Dennoch leiden die Menschen, wenn sie keine Arbeit haben.
Das Problem ist nicht Arbeitslosigkeit, sondern Geldlosigkeit: die Koppelung von Arbeit und Einkommen. Die bezahlte Arbeit bietet wenig Sinn und noch weniger ökonomische Sicherheit; dennoch gibt es eine Menge zu tun, allein in den Bereichen Bildung, Erziehung oder Umwelt – Arbeit, die viele Menschen liebend gerne übernehmen würden, wenn sie nicht gezwungen wären, damit zugleich ihre Existenz zu sichern. Das Grundeinkommen soll uns doppelt befreien: vom Arbeitszwang und zu sinnvoller Arbeit.
...
Wie soll das Grundeinkommen finanziert werden?
Das Modell einer allgemeinen Konsumsteuer von Benediktus Hardorp halte ich für sinnvoll (siehe Infokasten). Damit würde der Kapitalismus zugleich gefördert und gezähmt. Denn Steuern lassen sich überall unterlaufen, nur da nicht, wo die Ware verkauft wird. So wird der Unternehmer entlastet und beteiligt sich trotzdem am Gemeinwohl. Allerdings: Wer viel verdient, sollte auch zusätzlich direkte Steuern zahlen."

Link zum ganzen Interview

Das Interview mit Beck entstand im Umfeld der neu gegründeten "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen" von Konstantin Sakkas und Rahel Uhlenhoff.

03 Januar 2007

Der Arbeitsplatz Schweiz hat Zukunft

Vom Freitag bis Sonntag 19. - 21. Januar findet auf dem Rigi Kaltbad die traditionelle vfu*-Wintertagung statt.

Tagungsprogramm

Am Samstag 20. Januar sprechen Enno Schmidt und Daniel Häni im Rahmen des vfu-Forum für jüngere Unternehmer und Unternehmerinnen aus den Erfahrungen mit dem unternehmen mitte und den Möglichkeiten eines bedingungslosen Grundeinkommens durch eine Steuereform für den Arbeitsplatz Schweiz.

Anschliessend diskutieren sie auf dem Podium mit:
Werner Aeberhardt, Ressortleiter SECO
Daniel Bloch, Unternehmer
Riccardo Signorell, Filmregisseur
Moderieren wird der Chefredakteur des Baslerstabs, Markus Sutter.

*Die vfu - Vereinigung für freies Unternehmertum - setzt sich ein für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung, die humane Gestaltung der inner- und überbetrieblichen Beziehungen und eine leistungsfähige, auf freien Wettbewerb und Zusammenarbeit angelegte Wirtschaft. Die 1950 gegründete Vereinigung besteht heute in Form einer Stiftung nach schweizerischem Recht. Diese verwirklicht ihre Ziele insbesondere durch Veranstaltung von Tagungen und Herausgabe einer Zeitschrift sowie anderer Publikationen.

Zukunft der Arbeit - Visionen und Ideen



Veranstaltungshinweis:

Freitag, 19. Januar 2007, 20.30, Villa Sträuli, Winterthur


Anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums prämierte jobtv
medienwerkstatt zürich Videokurzfilme, Fotografien und
Texte zum Thema „Die Zukunft der Arbeit“. Diese Werke
sollen anregen, gemeinsam mit den Referierenden über
mögliche Modelle zur Zukunft der Arbeit wie beispielsweise
das Grundeinkommen zu diskutieren.

Dabei sind Kurt Reinhart von jobtv, ein Preisträger oder
eine Preisträgerin, Daniel Häni aus Basel und Enno
Schmidt aus Frankfurt von der Initiative Grundeinkommen.
Moderation: Annelise Schmid.

Link zur Villa Sträuli

02 Januar 2007

Der Kopf dreht sich - und das reisst



Unser Januarbeitrag in Info3:

Artikel als PDF lesen

Der Kopf dreht sich - und das reisst...
Alles Geld geht in Einkommen...
Was ein Arbeitsplatz ist...
Grundeinkommen löst nicht die Problem, es ermöglicht Lösungen...

01 Januar 2007

Das tun, was noch nicht da war!



Veranstaltungshinweis:

„Das tun, was noch nicht da war! – We create the social conditions!“ Ein Lesebuch zu Rudolf Steiners Sozialem Hauptgesetz.

„Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so grösser, je weniger der Einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heisst, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden.“

So hat Rudolf Steiner vor 100 Jahren die Bedingungen für ein gesundes Zusammenarbeiten formuliert. Wie lautet das „Soziale Hauptgesetz“ heute? Wie wird es gelebt? Was hat es mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun?

Lesung und Gespräch mit Ulrich Rösch
(im Bild), dem Mitherausgeber des im Verlag am Goetheanum neu erschienen Buches. Ulrich Rösch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum und Geschäftsführer eines Textil-Unternehmens, welches ökologische Bekleidung aus biologisch angebauter Baumwolle in Modellprojekten in Indien herstellt.

Einführung von Enno Schmidt, Initiative Grundeinkommen

Dienstag 9. Januar 2007, 20:30 Uhr
im Separe 1, unternehmen mitte

28 Dezember 2006

In eigener Sache - 2007



Vor einem Jahr am Silvesterabend saßen wir in der leeren weiten Halle des Kaffeehauses unternehmen mitte in Basel - das nur an diesem Tag im Jahr geschlossen hat - und beschlossen, die Initiative Grundeinkommen zu starten.
Da sitzen wir auch dieses Jahr. Mal sehen, was wir jetzt beschließen.

Von da und dieser Stelle grüßen wir all diejenigen, die im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungsgäste und -Besucher waren, die zu uns kamen auf diese Website und auf den Film-Blog - denn für Sie haben wir das gemacht - und wünschen Ihnen allen ein erfreuliches neues Jahr!


"Die Kämpfe muss jeder für sich allein bestehen" sagte Jules Ackermann. Das Neue entsteht vor Ort bei jedem Einzelnen - und schafft Modelle im Kleinen, die über sich hinaus weisen; so könnte es Adrienne Goehler sagen.
Das Grundeinkommen strahlt dafür Energie aus schon lange bevor es eingeführt ist.

Eine Idee ist realisiert, wenn sie wie ein Lebewesen wahrgenommen wird.
Die Wirklichkeit kann sich ihr dann annähern. Und das birgt Überraschungen. Energie kommt zu Energie. "Die Wahrheit wird gemacht" sagte Joseph Beuys.
Das Grundeinkommen bewegt viele und Vieles schon jetzt, Schritte nach Vorne und aufeinander zu.

Was auch immer der Einzelne als seine Idee wahrnimmt, die Umsetzung findet statt aus den Gesetzen der Wirklichkeit. Dafür wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen oft hilfreich.
So beißt sich die Schlange in den Schwanz mit der Idee des Grundeinkommens, und wir stehen mit ihr mitten im Leben. Das ist die Methode.
Wahrscheinlich beschließen wir die wieder dieses Jahr Silvester im unternehmen mitte.

Danken möchten wir an dieser Stelle allen, die durch ihre Mitarbeit, ihren Rat, Vermittlung und finanzielle Unterstützung zu dem beigetragen haben, was wir in 2006 auf die Beine stellen durften.
Im neuen Jahr brauchen wir von all dem sicherlich noch mehr.

"Man will ja immer mehr und mehr - man braucht es auch ..."

Mit den besten Wünschen für 2007
an alle Freunde, Mitstreiter, Mitdenker und Kritiker

Daniel Häni und Enno Schmidt

NEU auf grundeinkommen.tv





Sebastian Gronbach ist Autor der Zeitschrift Info3 und Redakteur des Newsletters inmedia.
In der Veranstaltungsreihe „Einkommen schafft Arbeit“ im Herbst 2006 im unternehmen mitte in Basel stellte er das Buch „Herzwerk“ von Jelle van der Meulen vor und gab eine persönliche Schilderungen davon, wie es ist, kein Geld zu haben.

Hier geht es zum Film

NEU auf grundeinkommen.tv





Adrienne Goehler, langjährige Präsidentin der Hamburger Kunsthochschule, ehemalige Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Kuratorin des Hauptstadt Kulturfonds in Berlin, weiß, wovon sie spricht, wenn sie die Politik als verhärtet und ahnungslos darstellt und eine Kulturgesellschaft aufzeigt, die real existiert und wird, aber noch nicht für wahr gehalten wird. Das nicht mehr des Alten und noch nicht des Neuen ist ihr Thema auch in ihrem 2006 erschienenen Buch „Verflüssigungen“.

Hier geht es zum Film

Hier sehen Sie das Vortrags-Manuskript.pdf

27 Dezember 2006

Neu auf grundeinkommen.tv





Der Widerspruch, den ich meine...
Sascha Liebermann über die Grundlage jedes Gemeinwesens: Vertrauen in die Bürger. Doch Arbeit und Soziales platzieren wir wie selbstverständlich in Misstrauen, Zwang und Überwachung.
Wohin führt die Misstrauensgesellschaft? Es gibt da ein Beispiel: die DDR.

Der Film zeigt einen Ausschntt des Impulsrefferates von Sascha Liebermann zur Veranstaltung "Grundeinkommen - ein Bürgerrecht" in der Reihe "Einkommen schafft Arbeit" im unternehmen mitte in Basel.

Hier geht es zum Film

Neu auf grundeinkommen.tv




Die Frauen kommen immer zu spät...
Margit Appel aus Wien arbeitet an der Katholischen Sozialakedemie und ist Mitbegründerin des Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt in Österreich.
Der Film zeigt einen Ausschnitt ihres Impulsrefferates zum Thema "Grundeinkommen - ein Bürgerrecht" in der Veranstaltungsreihe "Einkommen schafft Arbeit" im unternehmen mitte in Basel.

Hier geht es zum Film

26 Dezember 2006

Schenken

Interview zum Thema "schenken", zum bedingungslosen Grundeinkommen, dem "sozialen Hauptgesetz", ob es dafür einen neuen Menschen braucht, wie das alles Wirklichkeit wird und was in den Schulen in diese Richtung getan werden kann...

Der Filmemacher und Lehrer Christian Labhardt führte mit Enno Schmidt und Daniel Häni ein Gespräch für die Schulzeitung der Rudolf Steiner Schule Zürcher Oberland.

Interview als PDF lesen

Negative Einkommensteuer für Zürich?

Kürzlich in der NZZ:

Mit Steuergutschriften aus der Armutsfalle?
FDP will Diskussion über grundlegend neue Sozialpolitik


Der Stadtzürcher FDP-Präsident und Gemeinderat Urs Egger verlangt in einem Postulat, die Einführung der negativen Einkommenssteuer für Zürich zu untersuchen.

Artikel als PDF lesen

Gemäss NZZ untersucht derzeit eine Expertengruppe, ob und in welcher Form das Modell der erwerbsabhängigen Steuergutschriften in der Schweiz eingeführt werden könnte. Anfang 2007 würden die Ergbenisse der Studie präsentiert.

20 Dezember 2006

Jour Fixe - Grundeinkommen



Der nächste Jour Fixe - Grundeinkommen findet am Mittwoch 31. Januar um 20.30 im unternehmen mitte, Separe 1, statt.

Der geplante Jour Fixe vom 27.12 fällt aus terminlichen Gründen aus!

Vorankündigung: am Dienstag 9. Januar 20.30 finden im unternehmen mitte eine Lesung und ein Gespräch mit Ulrich Roesch statt zu seinem neuen Buch: „Das tun, was noch nicht da war! – We create the social conditions!“

19 Dezember 2006

Götz Werner -Siddharta und das Grundeinkommen



Auf der Veranstaltung „Einkommen schafft Arbeit“ der Initiative Grundeinkommen in Basel erzählte Götz Werner die Episode der „Bewerbung“ Siddhartas beim reichen Kaufmann (frei nach Hermann Hesse).
Drei Fähigkeiten hat Siddharta anzubieten. Welche – und was sie mit dem Grundeinkommen zu tun haben – das erfahren Sie im obigen Film.

Aufnahme: 02. Oktober 2006, unternehmen mitte, Basel
Kamera: Pascal Klotz
Schnitt: Enno Schmidt
Dauer: 3 Minuten

16 Dezember 2006

Pro Bürgergeld – eine neue Seite im Netz


Pro Bürgergeld


Katja Kipping von „Die Linkspartei.PDS“ in Deutschland weckt ihre Parteigenossen:
„Ich warne vor dem Konzept des Solidarischen Bürgergeldes von Dieter Althaus.
Es ist gut vermittelbar und in sich schlüssig. Es holt viele Menschen, auch viele linke Wähler, beim Bedürfnis nach transparenter sozialer Sicherheit ab.“

Bessere Werbung als beunruhigte Gegner kann man sich kaum wünschen. Darum steht dieses Zitat von Katja Kipping auf der Internetseite Pro Bürgergeld. Die Website bringt den Vorschlag von Dieter Althaus, CDU, zu einem solidarischen Bürgergeld den Bügern nahe.
Die Darstellungen fassen sich kurz und erklären gut.
Mit der angebotenen Taschenrechnerfunktion kann jeder sehen, was er davon hat.
Eine Familie mit 2 Kindern, Bruttoeinkommen 1500, hätte mit dem Bürgergeld 2250 Euro.
Eine Familie mit 2 Kindern, Bruttoeinkommen 3200, hätte mit dem Bürgergeld 3400.
Alleinstehende, Brutoeinkommen 2000, hätten mit dem Bürgergeld 1700.
Alleinstehende ohne Einkommen bekämen mit dem Bürgergeld 600 Euro.
Usw..
Die Krankenkassenbeiträge sind jeweils schon abgezogen.

Das Solidarische Bürgergeld ersetzt alle Sozialleistungen, ist bedingungslos und pro Kopf für jeden, beträgt ab einem Einkommen von 1600 Euro ausgezahlt nur noch 200 Euro und wird vorwiegend durch die Einkommenssteuer finanziert. Katja Kipping hat recht.

Unser Vorschlag ist das nicht. Der Taschenrechner ist das richtige Symbol für Althaus Vorschlag. Ohne ihm diese Absicht unterstellen zu wollen, verhindert doch sein Vorschlag jedes Ausbrechen des Denkens aus dem Herkömmlichen. Gerade das aber tut Not und ist der Wert des Grundeinkommens. Streit wird es bei Althaus Vorschlag noch um die nur 600 Euro bei 0 Einkommen geben. Das ist weniger als Hart IV heute gewährt und definitiv genug zum Sterben. Zähe Verhandlungen und Kompromisse, die alles doch wieder recht kompliziert machen, sind zu erwarten, sofern sich überhaupt die Funktionärsfront gegen ein Grundeinkommen durch Bürgerdruck bewegt oder durch die Einsicht, dass mit dem Solidarischen Bürgergeld gegenüber heute Einsparungen im Staatshaushalt möglich sind. Es darf also gerechnet werden.

Unser Vorschlag ist ein bedingungsloses Grundeinkommen in einer lebentauglichen Höhe finanziert durch eine Verbrauchssteuer als einziger Steuer. Unser Vorschlag ist die mitbestimmende Diskussion der Bürger, die sich in einer Demokratie selbst die Regeln geben. Auch die des Geldes. Unser Augenmerk richtet sich auf einen kulturellen Epochenschritt, ein Grundeinkommen, das den Menschen meint und ihn seine Biografie wie auch die Gesellschaft samt all ihren Leistungen freier denken und stimmiger gestalten lässt.

15 Dezember 2006

Grundeinkommen - eine Spinnerei?



Am Donnerstag 21. Dezmeber 2006, 18.30
Im Zentrum "Karl der Grosse", Zürich

Einführung
Trudi Weinhandl

Mehrwert durch Grundeinkommen
Enno Schmidt & Daniel Häni

Anschliessend Gespräch

Eine Veranstaltung der INWO


Zentrum "Karl der Grosse", Raum "Barocksaal"
beim Grossmünster, Kirchgasse 14 (3. Stock)
3 Minuten vom Tram 4 & 15 (Helmhaus),
Einige Minuten vom Bahnhof Stadelhofen

10 Dezember 2006

NEU auf grundeinkommen.tv



Im Juni 2006 fand im Cabaret Voltaire Zürich ein Abend zum Thema "Grundeinkommen und die Kunst" statt. Nach einer kurzen Einleitung ins Thema durch Daniel Häni und Enno Schmidt entzündetet sich eine kontoverse Debatte um die Idee des Grundeinkommens. Sie sehen auf grundeinkommen.tv neu einen Zusammenschnitt mit Einspielungen von Interview-Szenen mit Johannes Georg Landolt, Helmy Abouleish, Prof. Peter Ullrich, Rene Reinhard und Claire Niggli. Geschnitten und produziert von Enno Schmidt.

Film Voltaire 35 min

Cabaret Voltaire - Einleitung der Debatte 27 min

05 Dezember 2006

Mehrwert durch Grundeinkommen - Grundeinkommen durch Mehrwert



Unser Dezemberbeitrag in Info3:

Mehrwert durch Grundeinkommen PDF

Jede und jeder wäre durch ein bedingungsloses Grundeinkommen mehr Wert. Dadurch würden mehr Werte geschaffen werden und ein Grundeinkommen entstünde durch den Mehrwert.

Ursache als Wirkung aus der Zukunft...
Wo beginnen?

02 Dezember 2006

Initiative fördernde Steuerreform



Avenir Suisse und das Liberale Institut veranstalteten am 30. November in Zürich einen Think Tank unter dem Titel: Wahlen 2007 - Eine liberale Agenda für die Schweiz.

Die Initiative Grundeinkommen hat an der Ideenmesse einen Stand betrieben und in einer stündigen Session die Idee der Mehrwertsteuer vorgestellt.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Referats:
Initiative fördernde Steuerreform PDF

Messe-Programm als PDF

DRS 2 Hörpunkt - Grundeinkommen für die Schublade?

Ein weiterer Beitrag von Michael Müller zur Idee des Grundeinkommens. Diesmal mit dem Akzent auf die Finanzierung. Leider schafft der Beitrag nicht die Idee der Mehrwertsteuer zu durchdringen und wird so zum Einfallstor für die üblichen Vorurteile und Missverständnisse.

Mit Beiträgen von:
Sascha Liebermann, Freiheit statt Vollbeschäftigung
Prof. Reiner Eichenberger, Universität Freiburg
Prof. Ueli Mäder, Universität Basel
Daniel Häni, Initiative Grundeinkommen

Link zum Radiobeitrag 10 min

Mehrwert durch Grundeinkommen PDF

Initiative fördernde Steuerreform PDF