01 April 2006

Aphorismen zum Grundeinkommen von Dr. Stefan Brotbeck

Heute hat uns Stefan Brotbeck eine Auswahl von Aphorismen aus seinem 2004 im Pforte Verlag erschienen Buch "Dir gehört nur, was du geben kannst" zugesannt:



Ärmlich ist, wer sein Brot mit etwas verdient, was ihn nicht nährt.


Für viele beginnt das Berufsleben damit, sich mit etwas zu beschäftigen, womit sie innerlich abgeschlossen haben.

Die Aussicht auf eine sichere Pension hat schon manche Lebensentwürfe aus dem Leben getrieben.

Wenn ich das Geld wert bin, das ich verdiene, habe ich wirklich nichts anderes verdient.

Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der jeder verpflichtet wäre, die Hälfte seiner Arbeitszeit darauf zu verwenden, nur das zu tun, was ihn mit Freude erfüllt?

Stellenmarkt – lauter Brillen auf der Suche nach einem Träger. Wer gute Augen hat, kriegt Ärger.

Krämerseelen müssen alles, was einen Menschen mit Interesse erfüllt, so auslegen, als würde es nur in seinem Interesse liegen.

Im Würgegriff der Handlungen, die wir unterlassen.


Vielen Dank an Stefan Brotbeck!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Diese Sprüche sind ein Affront gegen diejenigen Menschen, die dankbar sind für jede Arbeit auch wenn sie dazu gezwungen werden.

Daniel Häni hat gesagt…

dieser kommentar wiederum ist ein affront gegenüber dem menschlichen und der menschlichen würde: "dankbar sein, zu einer arbeit gezwungen zu werden..." das erinnert an dunkle zeiten

Brigitte hat gesagt…
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glafki1 hat gesagt…
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