26 Mai 2010

Artikel in PRISMA



PRISMA, das Magazin der Studierenden der Hochschule St. Gallen widmet sich der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens:

"Die Initiative Grundeinkommen aus Basel strebt eine Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen an. Grundeinkommen für alle? Bedingungslos? Was sich zunächst befremdend anhört, ist das Kernstück einer faszinierenden sozial-ökonomischen Vision für das 21. Jahrhundert. prisma unterhielt sich mit einem der Initianten, Daniel Häni."


Artikel online

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10 Mai 2010

Akupunktur Grundeinkommen



Info 3 präsentiert in ihrem Mai-Heft Otto Scharmer mit 7 Akupunkturvorschlägen für die Entwicklung der Gesellschaft in Richtung KAPITALISMUS 3.0

Ein Punkt dabei behandelt das Grundeinkommen:

"Der dritte Akupunkturpunkt betrifft die Evolution von Arbeit und Einkommen. Was ist hier der große Zusammenhang? Drei bis vier Milliarden Menschen leben heute auf unserem Planeten in Armut. Fehlt es an den Produkten, um diese Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen? Keineswegs! Im Gegenteil, global gesehen haben wir mehr Erzeugnisse als wir verkaufen können. Was also ist das Problem? Es liegt beim Einkommen. Den Menschen fehlt das Einkommen um zu kaufen, was vorhanden ist. Warum? Weil wir bei unserem Denken in Sachen Einkommen immer noch auf Stufe 1 des Kapitalismus stehen. Weil wir immer noch denken, dass nur diejenigen, die über Erwerbsarbeit verfügen, auch Einkommen beziehen sollen. Aber schon heute werden große Anteile von Einkommen nicht mehr durch Erwerbsarbeit bestritten. Und wenn wir heute Milliarden an Dollars für die Oligarchie der Wallstreet aufwenden, warum dann nicht auch maßvolle Beträge für jene, die direkt unten der Folgen der Krise zu leiden haben?

Die grundlegende Herausforderung an uns lautet: Sind wir bereit zu akzeptieren, dass wir nicht getrennt voneinander sind, sondern ein ökonomisch und sozial stark voneinander abhängiges Feld von Beziehungen und Gemeinschaften bilden? Und wenn wir zustimmen, dass diese vielschichtige Verbindung existiert: Sind wir bereit, einander die Hände zu reichen? Wenn die Antwort darauf „ja“ lautet, dann wäre es die höchstmögliche ökonomische Intervention, einfach ein Grundrecht auf Einkommen zu schaffen, das, kombiniert mit freiem Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung, ein vielschichtiges Spielfeld schaffen würde, dass es jedem ermöglichte, seinem Streben und seinen Träumen nachzugehen.
In vor-kapitalistischen Zeiten haben nicht wenige ihren Körper als Sklaven und Leibeigene für Einkommen verkauft. Im Kapitalismus war es die Zeit, die verkauft wurde. In dieser Abhängigkeit stehen wir, trotz gewisser Regulationen, auch noch im Kapitalismus 2.0. Wie wird die Arbeit im Kapitalismus 3.0 ausse- hen? Unabhängig. Wir werden Unternehmer sein, nicht mehr Menschen, die ihre Zeit verkaufen."


Ganzer Text als PDF
Die sieben Akupunkturpunkte - KAPITALISMUS 3.0

07 Mai 2010

Pax et Bonum - Grundeinkommen

Wort zum Sonntag vom 01.05.2010

Schweizer Fernsehen
Der reformierte Pfarrer Andreas Peter schläg im Wort zum Sonntag am 1. Mai 2010 ein Grundeinkommen für alle vor: Pax et Bonum!

Parlamentarische Initiative für ein Grundeinkommen eingereicht



Der Theologe Josef Zisyadis, Nationalrat für den Kanton Waadt und Mitglied der Grünen Fraktion im Bundeshaus, hat eine differenzierte und schön formulierte parlamentarische Initiative für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens eingereicht.

Einführung bedingungsloses Grundeinkommen

Mit Interesse werden wir von der Behandlung durch die Räte berichten.

05 Mai 2010

Grundeinkommen ein Kulturimpuls in Wuppertal



Freitag 7. Mai 2010 im Kleinen Schauspielhaus

Film und Diskussionsabend mit:

Dr. Hermann Ott, Bundestagabgeordneter der Grünen und Mitglied des Petitionsausschusses, der im November 2010 die Petiton zum bedingungslosen Grundeinkommen von Susanne Wiest behandeln wird.

Enno Schmidt, Filmemacher und Autor, Mitinitiant der Initiative Grundeinkommen in der Schweiz

Link zum Programm

01 Mai 2010

25'000 Menschen



Pünktlich zum 1. Mai 2010 erreicht die Facebook-Seite Bedingungsloses Grundeinkommen die Anzahl von 25'000 Menschen!!!

25'000 Menschen die sagen: "Das gefällt mir!"
25'000 Menschen die sich aktiv interessieren.
25'000 Menschen die diese Idee bewegen und weitertragen.

Das ist ein gutes Ohmen für diesem Tag!

Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle!
Benjamin Hohlmann und Daniel Häni

30 April 2010

Dieses Blog wurde verschoben.


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29 April 2010

Wie ist der aktuelle Stand?

Heute erreichte uns folgende Anfrage.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ist der aktuelle Stand? Meine Fragen: Wie sehen jetzt die Chancen auf ein bedingungsloses Grundkeinkommen aus und vor allen Dingen wann können wir damit rechnen, dass die Umstellung kommt und jeder von uns einen gewissen Betrag bekommt und wie hoch ist der Betrag für jeden Bürger?

Es wäre für uns alle eine Erleichterung und würde soviele Ängste nehmen, wirklich !!!

Können Sie mir diesbezüglich bitte Informationen und Antworten zukommen lassen? Danke im voraus.

Freundliche Grüße

Claudia M."


Gute Antworten bitte in den Kommentar.

25 April 2010

Grundeinkommen im Fürstentum Lichtenstein



Am Mittwoch 28. April wird in Lichtenstein um 20.30 der Grundeinkommens-Film gezeigt:
Filmclub im Takino

Mehr zur Grundeinkommens Initiative in Lichtenstein:
www.grundeinkommen.li

21 April 2010

Film und Podium in Luzern



Ein Weg aus der Krise:
bedingungsloses Grundeinkommen für alle!

Dienstag, 27. April 2010
, Hochschule Luzern, Inseliquai 12B

18.00h Film (Grundeinkommen - ein Kulturimpuls, 100min)
20.00h Podiumsdiskussion

Einführung:
Dr. Walter Schmid, Rektor HSLU SA, Präsident SKOS

Gäste:
Dr. Katja Gentinetta, Think Tank Avenir Suisse
Prof. em. Dr. Peter Ulrich, Wirtschaftsethiker, Uni SG HSG
Prof. Dr. Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Uni Basel
Klaus J. Stöhlker, PR-Berater, Zürich

Gesprächsleitung:
Pia Seiler, Journalistin, Luzern

14 April 2010

Die Befreiung der Arbeit



Ein schöner Eiblick in ein Unternehmen und interessanter Ausblick auf eine Unternehmenskultur, wie sie sein könnte mit Grundeinkommen.

Artikel bei sein.de
Die Befreiung der Arbeit

01 April 2010

Grundeinkommen? Nein Danke!



ENDLICH:

www.grundeinkommen-nein-danke.de


Auf der angegebenen Website finden sie alle relevanten Informationen und Schutzvorkehrungen gegen das BGE-Virus. Sogar ein Premium-Schutz wird angeboten.
Greifen Sie zu!
Es hat nur solange es hat...

27 März 2010

Agentur [mit] Grundeinkommen



Ein Lichtblick in Zürich!

Christian Müller und Daniel Straub (im Bild) haben zusammen die Agentur [mit] Grundeinkommen gegründet.

Sie arbeiten an der Erforschung und Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens in der Schweiz. Im Rahmen der Agentursarbeit
• schreiben sie ein Buch über das Grundeinkommen.
• organisieren sie Kommunikationsmittel und nehmen an Veranstaltungen teil.
• gründen sie zusammen mit Partnern eine Bewegung.
• koordinieren sie mit Parteien, Verbänden und relevanten
Persönlichkeiten.
• bereiten sie zusammen mit Partnern eine Volksinitiative zur Einführung
des Grundeinkommens in der Schweiz vor.

Seit einem Jahr arbeiten wir mit den beiden zusammen an den Vorbereitungen einer Volksinitiaive in der Schweiz. Wir gratulieren zur Gründung der Agentur und freuen uns auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit.
Daniel Häni und Enno Schmidt


Kontakt:
Agentur[mit]Grundeinkommen
c/o Daniel Straub
Augustinergasse 6
8001 Zürich
info@agenturmitgrundeinkommen.ch
www.agenturmitgrundeinkommen.ch
Postkonto: Agentur[mit]Grundeinkommen, 8000 Zürich, 85-328009-0

26 März 2010

Ein super Ermöglicher - Reportage in a Tempo



Schöne Reportage in der Zeitschrift a Tempo über das unternehmen mitte. Sitz der Initiative Grundeinkommen in der Schweiz.

GELD IST EIN SUPER ERMÖGLICHER
Doris Kleinau-Metzler (Text)
Wolfgang Schmidt (Fotos)
(PDF, 6 Seiten)

Und da ist sie wieder, die Idee des Grundeinkommens: «Je mehr man aus eigenen Motiven heraus arbeitet, und nicht nur weil man das Geld zum Überleben braucht, umso besser ist es für den Menschen selbst – und für das Produkt.»

Ob die rund 40 Angestellten auch noch hier arbeiten würden, wenn durch ein Grundeinkommen ihre Existenz gesichert wäre? Daniel Häni schmunzelt, «das wäre superspannend, wer weiterarbeiten würde und wie sich die Arbeitsmotive verändern würden».

Die Tresoranlage steht nun zum Verkauf, um das Haus zu entschulden und um ein Startkapital für die geplante Volksinitiative zur Verfügung zu haben.

22 März 2010

Boheme im Bankhaus



Ein schöner Beitrag in der ZEIT, in dem es zwar nicht ums Grundeinkommen geht, aber irgendwie doch. Es geht um das Verhältnis der Schweiz zu Deutschland und umgekehrt.

Wir sind besser als unser Ruf!
Boheme im Bankhaus

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Basic Income Pilotprojekt in Namibia - Vortragsreise



Das Grundeinkommen-Pilotprojekt im Otjivero, ein kleines Dorf in Namibia, ins mittlerweile weltbekannt.

Herbert Jauch, Sprecher der Basic Income Grant Coalition Namibia, ist derzeit auf Europatournee und spricht u.a. am Dienstag 30. März um 18.00 im Hotel Kreuz in Bern und ein Tag später am 31. März um 14.00 im Pfarramt in Schaan im Fürstentum Lichtenstein.

Flyer zur Veranstaltung in Bern PDF

Ausführliche Berichte zum Namibia-Projekt als PDF


Ein Dorf mit globaler Komponente
Aktuelles Interview aus der Wiener Zeitung mit Herbert Jauch

Im Dorf der Zukunft
Hervorragender Artikel im Spiegel



Weitere Vortragstermine von Herbert Jauch:
22. März, Wien, 19 Uhr
23. März, Dresden, 19 Uhr
24. März, Berlin, Pressegespräche, Bundestag
25. März, Bonn, 17 Uhr 30
26. März, Gießen, 19 Uhr
29. März, Stuttgart, 19 Uhr
30. März, Bern, 18 Uhr
31. März, Liechtenstein, 14 Uhr

17 März 2010

Doktorarbeit von Eric Patry



Eric Patry legt an der Universität St. Gallen bei Prof. Peter Ulrich eine bemerkenswerte Doktorarbeit zum Grundeinkommen vor. Die umfangreiche Studie erscheint die Tage als Buch beim Haupt Verlag in Bern. Die Arbeit zeigt, das die Idee des Grundeinkommens nicht neu erfunden werden muss, sondern in der bürgerschaftlichen und republikanischen Tradition und Kultur der Schweiz mannigfaltig angelegt ist und daran angeknüpft werden kann.

Das bedingungslose Grundeinkommen in der Schweiz
Eine republikanische Perspektive

16 März 2010

Grundeinkommen säen



Wir säen da mal eine Frage...




...pflegen sie...



...schauen, was andere dazu sagen...






...und ernten vielleicht bald.



Das Bild steht zur freien Verfügung.


Ein Aktion der Initiative Grundeinkommen, Phil und Daniel

14 März 2010

Grundeinkommens Projekt in Brasilien



Marcus und Bruna, zwei vorbildlich engagierte Zeitgenossen aus Brasilien, sind in den letzten Wochen über Bozen, Basel, Karlsruhe, Köln, Dresden, Berlin, Bremen und noch mehr Orten durch Europa gezogen und haben ihr Pilotprojekt ReCivitas vorgestellt. Jetzt sind sie wieder in Brasilien zur Fortführung des eindrücklichen Projekts.

Einen guten Bericht dazu lesen sie bei zeitpunkt.ch
Grundeinkommen: Vertrauen statt Gängeln


20'000 auf der Facebook Seite Bedingungsloses Grundeinkommen



HURRA!!!

Innerhalb von nur 2 Monaten hat sich die Anzahl Fans auf der Facebook Seite Bedingungsloses Grundeinkommen verdoppelt. Am 20. Januar waren es 10'000. Am 14. März 20'000! Der Frühling kommt bald...

Nächstes Ziel ist bis im Herbst zur WOCHE DES GRUNDEINKOMMENS und zur öffentlichen AHÖRUNGUNG der GRUNDEINKOMMENS-PETITION im Deutschen Bundestag die Anzahl Fans zu vervielfachen. 50'000? 100'000? mehr? Und das ist ja erst der ANFANG!

Link zum Grundeinkommen Facebook Banner

09 März 2010

Die Stimme des Volkes: Was würden Sie...



Die Grundeinkommens-Frage gestellt und umgesetzt von Alice Grinda. Danke Alice!

Alice lebt und arbeitet in Berlin und macht tolle Clips und kreative Aktionen zum Grundeinkommen. Hier 2 Impressionen als wir sie in Berlin besucht haben:

Alice Grinda im Gespräch mit Daniel Häni

Daniel Häni im Gespräch mit Alice Grinda

02 März 2010

Film und Disskussion in Zürich Kloten



Die evangelisch reformierte Kirchgemeinde Kloten lädt ein:

Mittwoch, 10. März 2010, 19.30 Uhr, Filmvorführung
Grosser Saal des Kirchgemeindehauses, Kirchgasse 30, Kloten

"Im 20. Kapitel des Matthäusevangeliums wird die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg erzählt. Eine Geschichte, die unser Gerechtigkeitsempfinden arg strapaziert. Da arbeiten Menschen in einem Weinberg - einige nur für eine Stunde, andere hingegen den ganzen Tag lang. Am Abend wird ihnen allen der gleiche Lohn ausbezahlt."

Anschliessend stehen Daniel Straub und Christian Müller von der Agentur mit Grundeinkommen für allfällige Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.

24 Februar 2010

Andreas Zumach im Gespräch mit Enno Schmidt



Wirtschaftswachstum für immer – oder Freiheit statt Vollbeschäftigung?

Andreas Zumach im Gespräch mit Enno Schmidt
Dienstag 9. März 20.30
Theater Winkelwiese in Zürich


Ist das Wachstumsmodell, auf dem unsere wirtschaftliche Ordnung basiert, noch das Modell der Zukunft? Was sind die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen von Wirtschaftswachstum? Gibt es dazu Alternativen? Sind provokante Ideen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder negative Steuern bloss realitätsfremde Utopien oder überfällige Massnahmen zur Lösung drängender sozialer Probleme wie Arbeitslosigkeit und ungerechte Güterverteilung?

17 Februar 2010

Zur Psychologie des Grundeinkommens



Prof. Dr. Theo Wehner ist seit 1997 ordentlicher Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Zürich und beschäftigt sich seit einigen Jahren auch mit Motivationspsychologie in der freigemeinnützigen Tätigkeit.

Er sagt zum Beispiel:
"Vollbeschäftigung ist – wenn man einmal von sittenwidrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens."

oder:
"So wie wir mit dem Eintritt in die Gesellschaft die Bürgerrechte bedingungslos bekommen, so kann man sich durchaus vorstellen, dass ein Grundeinkommen, bedingungslos und über der Armutsgrenze liegend, jedem Bürger und jeder Bürgerin gewährt wird."

oder:
"Bei aller Reserve gegenüber der Anthropologie lässt sich zusätzlich sagen: «Auf das Tun-Können kommt es gerade des Geistes wegen an», so dass wir nicht von einem Menschenbild ausgehen sollten, welches die Verweigerung von Tätigsein unterstellt, sondern genau vom Gegenteil."

Das finden wir bemerkenswert!

Hier das Interview mit Prof. Wehner in der Zeitschrift Psychoscope:
Die Re-Humanisierung der Gesellschaft

15 Februar 2010

SP-Zürich diskutiert das Grundeinkommen



Raffael Jacomella gewinnt mit der Idee des Grundeinkommens den Wettbewerb:
Was Zürich braucht


Am Samstag 13. Februar trafen wir uns im Restaurant "Imagine" im Zürcher Haupbahnhof mit der Kantonsrätin Andrea Sprecher und dem Stadtrat und Sozialvorsteher Martin Waser. Das Grundeinkommen ist keine Sozialpolitische Massnahme und sprengt den Rahmen der politischen Tagesgeschäfte. Deshalb waren wir uns schnell einig mit dem Vorschlag der SP in Zürich im Frühling eine Diskussionsveranstaltung z.b. im "Kaufleuten" und/oder verbunden mit einer Filmvorführung ev. in einem Kino in Aussicht zu nehmen.



Einen Bericht über das Treffen lesen sie hier auf der Seite der SP-Zürich:
Grundeinkommen für alle

11 Februar 2010

"Die Zeit" mit Leitartikel zum Hartz IV-Urteil



In der aktuellen Ausgabe der Zeit (11. Februar 2010) findet das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in einem Artikel von Heinrich Wefing Platz auf der Titelseite. Der bemerkenswerte Artikel zeigt: der Zeitgeist steuert mit grossen Schritten in Richtung Grundeinkommen, anders formuliert: in Richtung "Etablierung des Grundrechts auf menschenwürdige Existenz".

"Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik hat das Verfassungsgericht verbindlich definiert, wie viel ein Mensch zum Leben braucht. Nicht in Cent und Euro, aber im Prinzip. Und es hat sich in seinem Urteil zu den Hartz-IV-Reformen die Frage vorgelegt, was das heißt: zum Leben. Genügt es, wenn niemand verhungert oder im Winter erfriert? Reicht es, wenn die Gemeinschaft all denen, die nicht für sich selbst sorgen können, Nahrung, Kleidung und eine warme Wohnung finanziert?

Nein, haben die Richter gesagt und dafür nichts Geringeres als das kostbarste Gut aktiviert, das die Verfassung kennt: die Menschenwürde. Zum Minimum gehöre im Sozialstaat des Grundgesetzes auch die Teilhabe an Bildung, dekretiert Karlsruhe. Der Zugang zu Kultur. Und wenigstens eine Chance auf politisches Engagement.

Kurz, das Verfassungsgericht sieht auch im Bedürftigen den Citoyen. Keinen Almosenempfänger, sondern einen Teilhaber der Gemeinschaft, die er mitgestaltet. Das ist die fraglos wichtigste Erkenntnis des Urteils vom vergangenen Dienstag: Die Menschenwürde des Hartz-IV-Empfängers ist die Würde eines Bürgers."

Ganzen Artikel lesen.

09 Februar 2010

Statement von Götz Werner zum Richterspruch betreffend Hartz-IV-Gesetz



Das wichtigste Sozialurteil darf nicht in Suppenküchen münden.

"Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu den Regelleistungen nach Hartz-IV sollte von der Politik ernst genommen werden. Sie tut es aber nicht, wie erste Reaktionen zeigen: Statt über eine angemessene Kindergrundsicherung nachzudenken, fällt Arbeitsministerin von der Leyen nichts besseres ein als Suppenküchen, Schulspeisung und Nachhilfeunterricht, von Verwaltungen organisiert und von Bürgern finanziert. Es geht den Richtern um würdiges Leben, nicht um Arbeitsbeschaffung für eine Verwaltung, die schon bei der Festsetzung der Bemessungsgrenzen gezeigt hat, dass sie völlig überfordert ist.

Gerade vor solchen Ideen von Verwaltung und Politik müssen die Bürger geschützt werden. Die Richter stellen klar, dass jedem Bürger ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben gewährleistet werden muss. Suppenküchen und andere Sachleistungen auf Antrag öffnen neue Tore für Willkür und Fehleinschätzungen und verletzen das Recht auf ein Leben in Würde.

Dies gilt insbesondere für die 1,7 Millionen Kinder und Jugendlichen, die der Hilfe durch die Bürgergemeinschaft bedürfen. Ihre physische Existenz und nachhaltige Entwicklung durch Bildung und Zuneigung müssen durch die rasche Einführung eines Kindergrundeinkommens gesichert werden, so wie dies die Experten des Deutschen Kinderschutzbundes seit langem fordern. Das Geld gehört in die Hände der Eltern und nicht in die von Bürokraten.

In einem zweiten Schritt ist es notwendig, ein Grundeinkommen einzuführen, dass jedem Bürger ohne administrative Verrenkungen zukommt. Weder willkürliche Regelsätze für arbeitslose Menschen noch ebenso willkürliche Steuerfreibeträge für Menschen in Arbeit sind eine passende Antwort auf die heutige richterliche Entscheidung, sondern diese an Bedingungen gebundenen und von parteipolitischen Konstellationen abhängigen Grundsicherungen der Bürger müssen durch ein bedingungsloses Grundeinkommen abgelöst werden. Ich zweifle an der Aufrichtigkeit von Politikern, die Gängel- und Kontrollsysteme einführen wollen, um den Richterspruch umzusetzen. Dies ist weder sozial noch christlich, sondern soll lediglich der Zivilgesellschaft die individuellen Rechte zugunsten der politischen Entscheider entziehen."

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Interfakultatives Institut für Entrepreneurship
Universität Karlsruhe (TH)
Prof. Götz W. Werner

Pressekontakt:
Andrei Birtolonu
Arthen Kommunikation GmbH
Telefon: (0721) 62514-0
Fax: (0721) 62514-90
E-Mail: a.birtolonu@arthen-kommunikation.de

Grundeinkommen für Opelaner


„Monatelang feilte das Management von General Motors (GM) an dem Sanierungsplan für seine angeschlagene Tochter Opel“ (spiegel online, 9. Feb. 2010).

Nun sollen in Deutschland 3900 Stellen im Rahmen einer Restrukturieung gestrichen werden. Zusätzlich erbittet der angeschlagene Konzern 1.3 Milliarden Staatshilfe.

Wir schlagen vor: Liebe Regierung, investiere in Menschen. Grundeinkommen für Opelaner!

1.3 Milliarden, das sind 18 JAHRE monatlich 1500 Euro Grundeinkommen für 3900 Menschen!

Wer nachrechnen möchte:

1.300.000.000,- durch 3900 Menschen ergibt 333.333,- Euro pro Person.

Teilt man nun diesen Betrag durch 1500,- € ergibt sich die Anzahl der Monate, die man ein Grundeinkommen a 1500,- Euro auszahlen könnte (222).

222 Monate geteilt durch 12 ergibt mehr als 18 Jahre Grundeinkommen a 1500 € für 3900 Menschen.

08 Februar 2010

Was Zürich braucht? Ein Grundeinkommen für Alle!



Die SP-Zürich stellt eine gute Frage: Was Zürich braucht?

Eine Fusion mit Basel z.B.?


Nicht unbedingt... Aber ein bedingungsloses Grundeinkommen für ALLE!

Vielleicht stimmen auch SIE fürs GRUNDEINKOMMEN.
Das geht so:
Der Gruppe Was Zürich braucht beitreten.
Dann für den Vorschlag Grundeinkommen klicken.

05 Februar 2010

Bedingungsloses Krönen im Schnee


Warum bedingungslos und nicht bedingt, das ist immer wieder eine Frage die auftaucht, wenn über das Grundeinkommen gesprochen wird. Müsse man ein Grundeinkommen nicht an irgendeine soziale Leistung für die Gesellschaft binden, an einen Sozialdienst?

Bei einer Vorführung des Grundeinkommen-Filmes in Thun gab Enno Schmidt eine bemerkenswert einfache und logische Antwort.

In der Fremdversorgung ist die Arbeit selbst immer ein Beitrag für andere, eine soziale Leistung die man für die Gesellschaft erbringt. Fremdversorgung bedeutet, dass man nicht für sich selbst auf dem Feld die Kartoffeln pflanzt sondern für viele. Und Fremdversorgung bedeutet auch, dass derjenige der die Maschinen baut mit denen die Kartoffeln geerntet werden ebenso davon isst, wie z.B. der Verkäufer an der Supermarkt-Kasse.

Jede Arbeit ist immer Arbeit für andere. Oder ist Pizza backen und verkaufen etwa asozial?

Und apropos verpflichtender Sozialdienst: möchten Sie im Alter von einem Fahrzeugmechaniker gepflegt werden, der eigentlich lieber an einem Auto rumschraubt.

Hier ein Artikel des Thuner Tagblatt zur Veranstaltung am 28. Januar 2010 in der evangelisch-reformierten Kirche in Thun. Vor der Veranstaltung wurde im Schnee gekrönt.


04 Februar 2010

Facebook-Grundeinkommen-Banner ist auf diesen Seiten eingebaut

Auf immer mehr Webseiten und Blogs ist das Banner zur Facebook-Seite Bedingungsloses Grundeinkommen eingebaut. Hier einer erste Zusammenstellung:

http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/ von Susanne Wiest
http://youtuberfuerdasbge.blogspot.com/ von Thomas Pain/bgenymous
http://www.das-gartenhaus-in-hirschaid.blogspot.com/ von Martina Hertel
http://www.hgwaii.blogspot.com/ von Philipp Höh
http://www.gruene-loerrach.de/ auch die Grünen Lörrach haben das Banner eingebaut
http://www.kroenungswelle.net/ und auch die Krönungswelle lässt sich nicht lumpen
http://www.vonholt.ch/ Hannes von Holt ist auch mit von der Partie
http://www.freimutselbst.de/ und auch hier
http://www.freitraum.ch/ und hier
http://alexanderschreiber.de/ und hier
http://zumgrundeinkommen.wordpress.com/ und hier auf dem Blog von Jörg Zeipelt
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/ und natürlich auch hier
http://www.bgeduesseldorf.de/ und nun auch in Düsseldorf
http://www.grundeinkommen-wuppertal.de/ und Wuppertal ist auch mit dabei
http://www.groops.de/initiative-grundeinkommen (unter Beitrag: Facebook)
http://www.grundeinkommen-stuttgart.de/ und Stuttgart zieht auch mit
http://bge-bilder.blogspot.com/ und die tolle Initiative zur Bebilderung des BGE hat das Banner auch eingefügt



Schreibt Benjamin, wenn wir eine Seite vergessen haben.