06 Oktober 2010

Grundeinkommens-Petition: Europa-Saal zu klein



Nur wenige Stunden nach der offiziellen Bekanntgabe des Termin für die Anhörung der Grundeinkommens-Petition von Susanne Wiest ist der dafür vorgesehene Europa-Saal im Deutschen Bundestag zu klein.

"Leider können wegen fehlender Sitzplatzkapazitäten keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden."

Demokratie braucht Platz. Wer hätte das gedacht? Wir rechnen mit mehreren Hundert TeilnehmerInnen. Und das ist ja erst der Anfang...

Wir machen Demokratie
(kurzer Film aus dem Jahr 2009)

Kommentare:

Piratenweib hat gesagt…

Ach, ist das schön! :-)

Babs hat gesagt…

Da hatte Frau Schrinner heute viel zu tun! Anscheinend hat sie keine Standardmails verschickt...

Sehr geehrte Frau Henn,
Sie wurden in die Besucherliste aufgenommen. Es können jedoch keine Platzreservierungen vorgenommen werden. Sie haben auch die Möglichkeit, sich die Sitzung im Parlamentskanal anzusehen. Bitte teilen Sie mir noch Ihre Geburtsdaten mit. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dagmar Schrinner

Babs hat gesagt…

Vielleicht bekomme ich aufgrund meines Geburtsdatums doch noch einen Sitzplatz?! :-)

Susanne Wiest hat gesagt…

Frau Schrinner bemüht sich sehr. Ich habe heute auch dort angerufen. Sie sieht das Problem, staunt dass so viele Menschenextra anreisen wollen und kann gut verstehen, dass ein Verweis auf die Live Übertragung kein guter Ersatz ist. Sie versucht nun in Gesprächen eine Lösung zu finden. Der Souverän hat keinen Platz im Bundestag . Wir werden sehen.

Johannes Ponader hat gesagt…

Warum verlegen sie die Sitzung nicht einfach in den Plenarsaal? Der hat viele Plätze und eine große Besuchertribüne.

Susanne Wiest hat gesagt…

((-:

TraumSpinner hat gesagt…

gibs auch eine live übertragung ?

Susanne Wiest hat gesagt…

Ja.Auf jeden Fall hier:http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jsp

Michael Molli hat gesagt…

Können wir vielleicht noch etwas mehr Informationen haben ?

1. Wird die Entscheidung einer Petition immer am selben Tag getroffen, oder kann sie auch "vertagt" werden ?

2. Wird Susanne genug Zeit eingeräumt die Fakten auf dem Tisch zu legen, um die Wichtigkeit der Petition zu untermauern ?

3. Darf Susanne die Vertetung bzw Verstärkung einer anderen "fachkundigen" Person in Anspruch nehmen ?

4. Wird das Ergebnis im Fernsehen zu sehen sein ? Dabei interessiert mich besonders, in wie weit unsere Medien überhaupt bereit sind, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen.

5. Nicht, daß die Leute welche die Petition leiten sich von der hohen Anzahl der Befürworter beeindrucken lassen, aber hätte ein Aufgebot in großer Dimension, entweder innerhalb oder außerhalb des Gebäudes, einen positiven Einfluss ? Naja, wenn man dann aber mal nach Stuttgart rüberschaut, dann würde es wohl noch nicht mal helfen, wenn 100.000 Leute kämen, nehme ich an.

6. Frage an Susanne: kann man sich darauf überhaupt vorbereiten ? Gibt es vielleicht nützliche Erfahrungswerte von anderen "insidern" ?

7. Besteht die Möglichkeit einer Kompromisslösung, oder gibt es nur angenommen oder abgelehnt ?

Vielen Dank