26 Januar 2009

NEWSLETTER des Netzwerk Grundeinkommen




Der informative und lesenswert NEWESLETTER des Netzwerk Grundeinkommen ist erschienen:

Editorial von Reimund Acker


"Das neue Jahr dürften viele Menschen mit gemischten Gefühlen begonnen haben: Die zum Teil euphorische Stimmung nach der Wahl Barack Obamas zum neuen US-Präsidenten wurde gedämpft durch die Angst vor der angekündigten Weltwirtschaftskrise. Und nach den Feierlichkeiten zum 60sten Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnerten die Ereignisse im Nahen Osten schmerzlich daran, wie wenig selbstverständlich Menschenrechte immer noch sind. Sollen wir also weiterhin das Grundeinkommen anpreisen, und damit das In-die-Hand-nehmen gigantischer Geldbeträge, von denen sich Volk und Regierung derzeit gerade auf andere Weise Schutz vor einer Wirtschaftskrise erhoffen?
Und dürfen wir in Zeiten, in denen selbst das elementare Recht auf Leben mit Füßen getreten wird, von sozialen Menschenrechten reden, vom Recht auf ein Leben in Würde, vom Grundeinkommen also? Ich meine, das müssen wir sogar. Gerade aus dem Bewusstsein, was sein könnte und sollte, gewinnen wir die Kraft für Veränderung. "Utopien sind der Ort, durch den man sagen kann, wo man selber ist", heißt es im Film "Grundeinkommen" von Häni & Schmidt.

Doch eine bloße Utopie ist es inzwischen nicht mehr, das Grundeinkommen; es so zu nennen, wäre heute eine Verharmlosung. Wenn es dazu noch eines Beweises bedürfte, wäre er in der Präambel der neuen Statuten des Netzwerks zu finden. Dort wird erstmals klargestellt, dass man sich nicht länger mit Diskussionen begnügen, sondern daran machen will, eine Mehrheit für die Einführung des Grundeinkommens zu organisieren. Aufbruch ist angesagt!

NEWSLETTER als PDF

25 Januar 2009

Grundeinkommen in Davos



Samstag 31. Januar ab 13.00

Am Aktionstag "DAVOS TADELOS" spricht Christoph Dietler zum Grundeinkommen. Der Trailer wird gezeigt und DVD's verteilt.

Link zum Programm

Petition für ein Grundeinkommen an das Parlament der Europäischen Union

Mats Höglund aus Schweden hat eine Petition für ein teilweises Grundeinkommen zur Mitunterzeichnung online gestellt.

Die Petition ist von Mitgliedern des Basic Income Earth Network (BIEN) formuliert und richtet sich an die Mitglieder der nationalen Parlamente Europas und die Mitglieder des Parlaments der Europäischen Union.

Anders als Susanne Wiest aus Greifswald in ihrer Petition an den Deutschen Bundestag formulieren BIEN und Maats Höglund ihre Petition akademisch erklärend und holzvertäfelt kantenlos.

Zudem wird in der Petition betont, dass sie keineswegs gegen die Politik der Vollbeschäftigung gerichtet sei, und es auch nur um ein teilweises Grundeinkommen ginge zur Beseitigung absoluter Armut für die weniger Glücklichen.

Ehrlich gesagt, zu denen gehöre ich auch schon, wenn ich den Petitionstext lese.

Aber solange es noch darum geht, die Diskussion ganz generell in die Öffentlichkeit zu tragen, kann sogar solch ein Ersuchen dienlich sein.

21 Januar 2009

17 Januar 2009

Hilfe, Freiheit!



Ein Korsakow-Film über die Veranstaltung mit Prof. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft) und Daniel Häni (Initiative Grundeinkommen) in den Münchner Kammerspiele.

Link zum Film:
Hilfe, Freiheit!

Für das Anschauen des Film brauchen sie 2 kleine Programme, die sie sich kostenlos runterladen können:
Adobe Shockwave Player
Quick Time Player

Link zur Veranstaltungsreihe des
Insitut für nonlineare Erzählkultur

Bulletin 1/2009 von BIEN-CH

Der neue Präsident von BIEN-Schweiz (Albert Jörimann) veröffentlicht ein Bulletin mit zahlreichen interessanten Infos zum Grundeinkommen rund um die Welt.

Link zum Bulletin als PDF:
1/2009

15 Januar 2009

Das ist richtig was los! - Petition an den Bundestag




Politiker sind noch nicht viele da, aber doch schon einige aus der Bevölkerung.
Die Petition an den Deutschen Bundestag zur Einführung eines Grundeinkommens zeigt, wie weit die Debatte in der Bevölkerung ist.


Bis zum 10. Februar 09 können Sie die Petition hier mitunterzeichnen.

Und zwar auch Kinder und unabhängig von Ihrer Staatsbürgerschaft.
Einzige Bedingung: Sie müssen in Deutschland leben.
Es ist auch weniger wichtig, ob Sie mit den Details des Petitionstextes ganz einverstanden sind, als dass sich hier zeigen kann, wie viele Personen in Deutschland prinzipiell für ein bedingungsloses Grundeinkommen sind.
Eine Petition ist ein "Ersuchen", keine bestimmende Vorlage.
Sie ist eine Willensbekundung zur Anregung politischer Antworten.

Hier erfahren Sie etwas zum Petitionsrecht und woher es kommt.
"Von der Untertanenbitte zum politischen Bürgerrecht."

Am 29.12.08 stellte Frau Susanne Wiest von den "eisigen Ufern der Ostsee" ihre Petition zur Unterzeichnung auf der Website des Deutschen Bundestages online.
Und zumindest die Auseinandersetzung ist da heiß geworden.
Es wird z.B. gesagt:
"… Solche unfassbaren Begehrlichkeiten [wie das Grundeinkommen] beweisen, dass die Rufe nach der Beschränkung der Hartz-IV- Alimentierung im Kern goldrichtig sind."
"Hartz-IV-Aushilfen versagen beim Spargelstechen … Die vordringliche Aufgabe der Politik wäre, dafür zu sorgen, dass das "Recht" für Faulheit auf fremde Kosten schleunigst aus den Köpfen verschwindet."
Oder es heißt: Solange keiner ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen kann, muss man das BGE als Utopie abtun.


Vielleicht müsste man erst mal ein Grundeinkommen auszahlen, damit die Leute Zeit haben, sich um ein schlüssiges Gesamtkonzept zu kümmern? Mit der Einführung des Grundeinkommens ist es wie mit der eigenen Biografie: Logisch ist es immer erst im Nachhinein. Ein schlüsselfertiges Gesamtkonzept steht am Ende des Tages. Wasserdichte Modelle sind immer von Gestern. Nehmen wir gesellschaftliche Veränderungen doch so, wie das eigene Leben. Oder wie das Autofahren: Es ist immer auch ein Wagnis. Natürlich nicht durch mich; immer sind es die anderen. Aber wenn mann weiß, wohin man will ... . Wieso fördert die Bundesregierung eigentlich den Kauf von Blechkisten anstatt das "Auto"fahren, das "Selbst"fahren in sozialer Hinsicht mit einem Grundeinkommen?

Hier können Sie die Diskussion einsehen und an ihr teilnehmen.
(Der link führt auf Seite 22. Blättern Sie sich vor oder bald weiter.)

Hier sehen Sie die Köpfe des Petitionsausschusses. Von ihnen wird jemand die Petition lesen. Von ihnen wird auch jemand die Petition im Bundestag vortragen. Oder auch nicht. Das entscheidet der Petitionsausschuss. Bismarck, von dem unser heutiges Sozialsystem stammt - waren die Verhältnisse nicht damals irgendwie anders? - hat Petitionen jedenfalls ernst genommen.

Eine Petition hat keine weitere Rechtsverbindlichkeit.
Bei einer Volksabstimmung ist das dann - anders.

14 Januar 2009

Film und Diskussion in der Reitschule



Das Kino der Reitschule Bern zeigt den Film zum Grundeinkommen:

Donnerstag, 22. Januar
20.30 Uhr Film

Freitag, 30. Januar
19.00 Uhr Film
21.00 Uhr Diskussion

mit den Autoren Daniel Häni, Enno Schmidt sowie Therese Wüthrich, Gewerkschafssekretärin Comedia

12 Januar 2009

Podiumsdiskussion in Wetzikon



Kulturplatz Wetzikon lädt zu einem spannendem Abend im Zürcher Oberland mit 2 Nationalräten, einem Unternehmer und Enno Schmidt für die Initiative Grundeinkommen.

Donnerstag 29. Januar 20.15,
Grosser Saal der Rudolf Steiner Schule Wetzikon


Flyer als PDF:
Freiraum für Innovation oder Lohn für Nichtstun?

Marc Desaules, Unternehmer
"In der Umsetzung ist das Grundeinkommen vor allem eine interessante Steuerreform, weil es das Steuerwesen drastisch vereinfachen würde. Dafür muss aber die Höhe der Rente tief bleiben. Bewirkt das Grundeinkommen, den Menschen von der Arbeit zu entbinden, dann geht es in die falsche Richtung. Arbeit, verstanden als die Möglichkeit, seine Fähigkeiten für die anderen einzusetzen und dadurch zu entfalten, ist eine Grundlage des Menschwerdens. Diese darf dem Menschen nicht weggenommen werden."

Ruedi Noser, Nationalrat FDP
"Das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens für Alle gleicht einem vergifteten Apfel: Auf den ersten Blick verführerisch, aber giftig. Denn Arbeit und Leistung sollen belohnt werden und nicht das Nichtstun. Der Staat soll deshalb nur jenen unter die Arme greifen, die aufgrund ihrer Lebensumstände oder momentanen Situation, auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Mehr noch: Für die Finanzierung eines staatlichen Grundeinkommens müssten entweder die bestehenden Sozialleistungen massiv reduziert oder die Steuern massiv erhöht werden."

Paul Rechsteiner, Nationalrat SP
"Das Grundeinkommen ist an sich ein spannendes Modell, weil jeder Mensch das Recht auf Existenzsicherung hat. Allerdings darf es nicht als Vorwand für einen Angriff auf die Löhne oder die Sozialversicherungen missbraucht werden. Ausserdem soll jeder und jede das Recht haben, erwerbstätig zu sein – und die Jungen den Anspruch, eine Lehre oder eine andere weiterführende Ausbildung absolvieren zu können. Deshalb darf das Ziel der Vollbeschäftigung – und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit – nicht aufgegeben werden."

Enno Schmidt, Initiative Grundeinkommen
"Das Grundeinkommen schafft nicht etwa die Erwerbsarbeit ab, aber es nimmt ihr die Totalität. Es schafft mehr gleiche Augenhöhe auf dem Arbeitsmarkt – und in der Familie. Bessere Chancen, etwas Neues anzufangen, auch ohne kurzfristigen Return on Investment. Es entkoppelt im Existenzbereich Arbeit und Einkommen und ersetzt bestehende Einkommen und Sozialleistungen in seiner Höhe. Es ist die Basis einer initiativen Leistungsgesellschaft, in der die Muster weisungsgebundener Arbeit abnehmen. Es ist ein wirtschaftliches Bürgerrecht. Und schon jetzt: ein Kulturimpuls."

Das Gespräch leitet Christoph Vollenweider.
(ehem. Chefredaktor ZO)

09 Januar 2009

Steuersenkungen sind das falsche Mittel

Der Grüne Bundestagsabgeortnete Wolfgang Strengmann-Kuhn mit einem lesenswerten Gastbeitrag in der Frankfurt Rundschau. Es geht um den Unterschied zwischen Steuerfreibetrag und verrechenbarer/ausgezahlter Freibetrag der Steuer:

"Um effektiv durch die Steigerung des privaten Konsums einen konjunkturellen Effekt zu erzielen, müssten die Einkommen mit einer geringen Sparquote erhöht werden. Deshalb sollte der jetzige Grundfreibetrag abgeschafft und durch einen Freibetrag von 500 Euro pro Monat ersetzt werden, der nicht mehr vom Einkommen, sondern von der Steuerlast abgezogen wird. Die Ersparnis aus diesem Freibetrag würde nicht mit dem Einkommen steigen, sondern wäre für alle gleich.

Wer ganz wenig verdient, müsste nicht nur keine Steuern zahlen, sondern würde sogar eine "negative Steuer" zusätzlich zum Einkommen erhalten. Jede Bürgerin und jeder Bürger hätte dann netto mindestens 500 Euro im Monat zur Verfügung.

Geringverdiener hätten nicht nur mehr netto vom brutto, sondern sogar mehr netto als brutto. Dadurch würden genau die Haushalte mit geringer Sparquote gestärkt. Auf diese Weise ließe sich eine maximale konjunkturelle Wirkung erzielen.

Durch diesen einheitlichen Freibetrag könnte das Steuersystem insgesamt drastisch vereinfacht werden. Gleichzeitig würden Unsicherheiten und Existenzängste reduziert, weil die 500 Euro pro Monat immer sicher sind und somit eine Einkommensgarantie darstellen. Von einem solchen Grundeinkommen oder Bürgergeld würden zusätzliche ökonomische Impulse ausgehen, da diese Sicherheit mehr Engagement und Risikobereitschaft zur Folge hätte."

Link zum Artikel

Einkommen als Grundrecht der Schweizer

Artikel von Katharina Möschinger im Zürcher Oberläder:

"Wirtschaftliche Krisen- und Umbruchphasen könnten weniger belastend sein für ein Gemeinwesen: Das Grundeinkommen wirkt kaufkrafterhaltend und somit stabilisierend auf den Wirtschafts- und Arbeitsmarkt - und fliesst damit über die Steuern teilweise auch wieder an den Staat zurück. Dank dem Grundeinkommen ist «erwerbslos» nicht mehr gleichbedeutend mit arbeits- und einkommenslos, womit die latente Stigmatisierung und die materielle Existenzangst entfallen und die Energie für eine Neuorientierung eingesetzt werden kann. Damit wirkt das Grundeinkommen auch sozial stabilisierend. Und schliesslich wäre niemand mehr gezwungen, prekäre Arbeitsverhältnisse zu akzeptieren. Oder mit den Worten des deutschen Volkswirtschafters Justus Wittich ausgedrückt: Das Grundeinkommen gäbe den Menschen die Würde zurück."

Link zum Artikel

05 Januar 2009

Grundeinkommen im Filmmuseum München



Am 22. Januar um 19.00 zeigt das Filmmuseum München den Film Grundeinkommen zur Eröffnung der Reihe "FilmWeltWirtschaft". Anschliessend Gespräch mit den Autoren.

Link zum Programm

Flyer als PDF

26 Dezember 2008

INITIATIVE GRUNDEINKOMMEN - INFOMAIL 4/08

Auszug aus dem aktuellen INFOMAIL zum Jahresabschluss:

Um was es geht

Besonders eines ist uns aufgefallen bei den zahllosen Kommentaren und Ratschlägen zur Finanzkrise: Der Mensch wird ausschließlich als Systemdiener und Systemfaktor behandelt. Erst sind Niedriglöhne zu akzeptieren, damit es der Wirtschaft besser geht. Jetzt sollen wir Autos kaufen, damit es der Wirtschaft besser geht. Wenn Konsumgeld ausgezahlt wird, geht es nicht darum, dass es Menschen besser geht, sondern dass es der Wirtschaft besser geht. Die nächste Krise heißt Wirtschaftskrise, weil die Vorstellung falsch ist: der Mensch sei für die Wirtschaft da.

Wenn schon die Wirtschaft so dominant ist, dass Politik nicht viel mehr kann, als ihr Rückversicherer zu sein, dann muss schon aus demokratischen Gründen ein Bürgerrecht her, das wirtschaftliche Souveränität gewährt: das bedingungslose Grundeinkommen. Ein Recht auf Teilnahme an der Gesellschaft. Ein Recht, sich einzubringen. Denn nur mit dem Stimmzettel für eine gelegentliche Farbwahl ist demokratisch nicht mehr viel anzufangen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging es um die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts geht es um die Einführung des allgemeinen Einkommensrechtes. So haben wir eine aufschlussreiche, starke Zeit vor uns. Denn die Einführung ist immer das Spannendste. Und die Idee macht Freude, weil sie den Menschen ins Zentrum rückt, den Mut zur Wirklichkeit, weil sie Zutrauen gibt aus eigener Kraft und vieles neu denken lässt, anders machen, lernen lässt.

INFOMAIL als PDF ausdrucken und lesen

25 Dezember 2008

Liste aller Filmvorführungen




Grundeinkommen
Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt
(DVD 100min)

Film Online schauen und runterladen

Original-DVD mit Heft zum Film bestellen:
in der Schweiz
in Deutschland


Filmplakat:
PDF 7.8MB
Heft zum Film:
PDF 1.7MB

Filmvorführungen in:

Lübeck, 9. Nov., 18.00, Kinokoki
Berlin, 7. Nov., 18.30, Sophiensäle
Berlin, 7. Nov., 17.00, Jugendzentrum Drugstore
Würzburg, 6. Nov., 20.00, Werkstattbühne

Lübeck, 28. Sept., 19.00, Haus Akzent
Berlin, 21. Sept., 19.00, Stadtteilzentrum Kompass, Kummerower Ring 42
Husum, 21. Sept., 20.15, Woldsenstraße 47
Bonn, 20. Sept., 20.00, Kino Woki
Göttingen, 18. Sept., 18.00, Kino Lumiere
Berlin, 15. Sept., 19.00, Yorck 52
Kassel, 12. Sept., 20.00, Anthroposophisches Zentrum
Mainz, 7. Sept., 20.00, Capitol
Radolfzell, 3. Sept., 19.30, Essbar

Köln, 4. Aug., 14.00, Autonomes Zentrum

Husum, 20. Juli, 20.15, Mehrgenerationenhaus, Woldsenstraße 47
Luxemburg, Wiltz, 7. Juli, 20.00, Kino Prabbeli
Köln3. Juli, 13.00, Kino Odeon

Dortmund, 20. Mai, 20.30, GalerieGedankenGänge
Oberhausen, 2.+3. Mai, 56. Intertnationale Kurzfilmtage

Graz, 30. April, 19.00, Universität
Liechtenstein, Balzers, 28. April, 20.30, Filmklub im Takino
Lichtenstein, Balzers, 28. April, 20.30, Filmklub im Takino
Luzern, 27. April, 18.00, Hochschule Luzern
Herdecke, 23. April, 19.00 Speisesaal des Gemeinschaftskrankenhauses
Berlin Schöneberg, 15. April, 18.00, Jugendzentrum Drugstore
Dortmund, 15. April, 18.30, GalerieGedankenGänge
Cotbus, 13. April, 20.00, Piratenpartei
Hamburg, 9. April, 18.30, Netzwerk Grundeinkommen Hamburg
Köln, 3. April, 13.00, Odeon Lichspieltheater

Luxemburg, 25. März, 20.00, Kino Le Paris– Bettemburg
Augsburg, 17. März, 19.00, Galerie am Graben
Dortmund, 18. März, 18.30, GalerieGedankenGänge
Husum, 16. März, 20.15, Mehrgenerationenhaus, Woldsenstraße 47
Zürich Kloten, 10. März, 19.30, Grosser Saal des Kirchgemeindehausees
Köln, 6. März, 13.00, Odeon Lichspieltheater
Villingen-Schwenningen, 3. März, 19.00, Jugendhaus Spektrum

Wels, 25. Feb., 19.00, Grünes Büro
Stuttgart, 19. Feb., 19.00, Forum 3
Düsseldorf, 18. Feb., 19.30, Rudolf Steiner Schule
Osterhever, 12. Feb., 20.00, Cafe Möhlendiek 5
Köln, 6. Feb., 13.00, Odeon Lichspieltheater
Bonn, 5. Feb., 19.00, Wissenschaftsladen Bonn
Meiningen, 5. Feb., 19.30, Workflowmeiningen
Luzern, 4. Feb., 19.30, Sentitreff

Hamburg, 30. Januar, 19.30, Bühne im Bürgertreff Altona-Nord
Thun, 28. Januar, 18.00, Kirchgemeindehaus
Burgstädt, 27. Januar, 20.00, Christopherushaus
Passau, 27. Januar, 19.00, Metropolis Kino
Winterthur, 26. Januar, 19.30, Bistro Dimensione
Lüneburg, 25. Januar, 20.00, Lüneburgerfilmtage
Leipzig, 25. Januar, 20.00, Schlechten Versteck
Basel, 15. Januar, 20.00, LOLa Quartiertreffpunkt St. Johann
Köln, 9. Januar, 13.00, Odeon Lichtspieltheater


2009

Halle, 14. Dez., 20.15, LUX KINO
Wien, 12. Dez., 16.00, Akademie der bildenden Künste
Innsbruck, 11. Dez., 12.00, SOWIMAX
Münster, 10. Dez., 19.30, Sibylla-Merian-Gymnasium
Innsbruck, 10. Dez., 12.00, Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mainz, 8. Dez, 19.00, Rosa Luxemburg Stiftung
Wädenswil, 8. Dez, 19.00, Rosenhofraum
Köln, 5. Dez, 13.00, Odeon Lichspieltheater

Coburg, 24. Nov., 20.00, Kino Utopolis Coburg
Frankfurt, 24. Nov., 20.00, Naxoshalle
Wädenswil, 24. Nov., ab 19.00, Rosenhofraum
München, 19. Nov., 19.30, Wienerwald, Verdistr. 125
Chemnitz, 19. Nov., 19.30, Weltecho VOXX, Annaberg Str.
Lüneburg, 15. Nov., 12.00, Scala-Programmkino

Havelland, 31. Okt., ab 14.30, Film und Medientage Havelland
Worms, 28. Okt., 20.00, Lincoln Theater
Hamburg, 23. Okt. 19.30, Bühnensaal im Bürgertreff Altona-Nord
Husum, 20. Okt. 20.15, Woldsenstraße 47

Darmstadt, 30. Sept. 17.00, Schlößchen im Prinz-Emil-Garten
Luxemburg, 29. Sept. 19.00, Rontondes
Halle, 28. Sept. 20.00, Peißnitzhaus
Freiburg, 23. Sept. 19.30, Zentrum Oberwiehre
Frankfurt, 22. Sept. 20.00, Wittelsbacher Allee 29
Ulm, 22. Sept. 18.00, Mephisto, Rosengasse 15
Berlin, 20. Sept., 20.00, Regenbogenkino
Herdwangen-Schönach, 20. Sept., 19.00, Herdwangen-Schönach
Trier, 20. Sept., 16.00, Restaurant an den Thermen
Ulm, 20. Sept. 11.00, Mephisto, Rosengasse 15
Witten, 19. Sept. 19.00, Audimax Uni Witten Herdecke
Klagenfurt, 19. Sept. 19.00, Raj
Köln, 19. Sept. 15.00, Filmhaus
Göttingen, 18. Sept. 19.30, Nachbarschaftszentrum Grone
Wien, 18. Sept. 10.00-18.00, K7-LebendigeWallensteinstrasse
Göttingen, 15. Sept. 19.30, Nachbarschftszentrum Grone, Deisterstr.10
Hamburg, 18. Sept. 19.00, Im Saal am Wohldorfer Damm 20
Potsadam, 17. Sept. 18.30, THALIA, arthouse kinos babelsberg
Bad Ischel, 16. Sept. 19.30, Gemeindesaal, Bahnhofstraße 5
Potsadam, 16. Sept. 19.00, Stettiner Straße 25
Husum, 15. Sept., 20.30, Woldsenstraße 47
Bremen, 15. Sept., 19.00, Schiff »treue« an der Schlachte
Hannover, 15. Sept., 19.00, Freizeitheim Lister Turm
Hamburg, 15. Sept., 19.00, Reimarus Saal der Patriotischen Gesellschaft
Ulm, 15. Sept. 18.00, Haus der Begegnung
Trier, 14.-19. Sept. täglich um 20.00, Restaurant an den Thermen
Südtirol, 14.-18. Sept., Netzwerk Grundeinkommen Südtirol
Berlin, 13. September 11.00 und 14.00,Kino&Café am Ufer, Wedding
Insel Föhr, 11. September 19.30,Erdbeerparadies
Lugano, 10. September 19.45,CSOA il Molino
Greifswald, 10. September 17.00,AudiMAX
Bremen, 9. September 19.00,Kino 45
Augsburg, 9. September 18.30,Liliom
Schwerin, 7. September 19.00, Dr.-Külz-Straße 3
Schwerin, 5. September, Marktplatz

Wuppertal, 19. August 19.30, Die Färberei
Husum,
18. August, 20.30, Woldsenstraße 47
Halle, 3. August, 20.00, Gartenlokal des Peißnitzhauses

Freiburg, 22. Juli 19.30, Schwarzwaldstrasse 78
Eichstätt, 12. Juli, 11.00,Filmstudio im alten Stadttheater
Berlin, 7. Juli, 19.00,Grüntalstr. 38, Hinterhaus

Offenbach, 28. Juni, 20.00,Waggon am Kulturgleis
Schwenningen, 24. Juni, 20.00, Waldorfschule
Münster, 19. Juni, 10.00, Bildungs Streik Münster, Hauptzelt
Belzig, 15. Juni, 20.15, Hofgarten Kino
Dortmund, 14. Juni, 20.00, Openair-Kino
Dortmund, 9. Juni, 18.00 Galerie Gedankengänge

Münster, 29. Mai, 20.00 Christengemeinschaft
Wien, 22. Mai, 21.15, sinnvolltätigsein / SOHO in OTTAKRING
Achberg, 21.-24. Mai, Studientage Soziale Skulptur
Braunschweig, 18. Mai, 16.30, Mütterzentrum
Offenbach am Main, 16. Mai, 17.30, Kunstraum Mato
Dortmund, 12. Mai, 18.00, Galerie Gedankengänge
München, Weyarn, 10. Mai, 20.00, Weyhalla
Bozen, 10. Mai, 18.30, Filmclub
Friedrichshafen, 10. Mai, 11.00, Graf Zeppelin Haus
Heidelberg, 9. Mai, 19.00, Karlstorkino
Aalen-Attenhofen, 8. Mai, 20.00, Gasthaus "Frische Quelle"
Berlin, 7. Mai, 18.00, Die Violetten, Bülowstr. 17
Göttingen, 6. Mai, 20.00, Bistro der Vhs
Gotha, 5. Mai, 21.00, THE LONDONER MUSIC PUB
Zürich, 2. Mai, 21.00, Kasernenareal Glaspalast
Heiden, Appenzell, 2./3. Mai, ab 11.00, Kulturlandsgemeinde
Boizenburg (Hamburg), 1. Mai, 20.00, Kino Boizenburg

Neu-Isenburg, 29. April, 19.30, Cineplace
Efringen-Kirchen, 28. April, 19.30, in der Schule im Musiksaal
Bremen, 26. April, 15.30, Lagerhaus Cafe
Bochum, 24. April, 19.00, Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg
Bad Oldesloe, 24. April, 19.00, Bella-Donna-Haus
Hamburg, 23. April, 20.00, Kulturwerk West
Otzberg, 23. April, 20.00, Heydenmühle
Detmold, 22. April, 20.00, Freie Waldorfschule
Luzern, 16. April, 19.00, Hotel Alpha
Leipzig, 4. April, 20.00, PIMU bar

Weißenburg, 31. März, 20.00, Luna Bühne
Berlin, 29. März, 19.00, Sea of Joy
Lörrach,, 27.-29. März 20.00/19.00, Free Cinema
Stuttgart,, 27. März 21.00, Forum 3
Holm-Seppensen, 27. März 19.00, Filmclub im Kulturbahnhof
Laufen, 26. März 20.30, Kulturforum - alts Schlachthuus
Berlin, 22. März 19.00, Sea of Joy
Braunschweig, 15. März 15.00, Photonum
Eichstätt, 15. März 11.00, Filmstudio im alten Stadttheater
Sissach, 15. März 10.15, Cinema Palace
Bremen, 14. März 17.00, Michael Kirche
Luxenburg, 10. März 19.00, Jugendclub Neudorf
Zug, 9. März 20.30, Kino Gotthard
Chemnitz, 9.-11. März 20.00, Clubkino Siegmar
Münster, 6. März 20.00, Café Geistreich
Winterthur, 6. März 20.00, Rudolf Steiner Schule
Stuttgart, 6. März 19.00, Satyagraha - Scharfenschloßstraße 5

Freiburg i.B., 22. Feb. 21.30, Kommunales KINO
Nenndorf, 20. Feb. 20.00, Gasthof zum Lindenhof
Bremen, 19. Feb. 18.30, Michael-Kirche
Berlin, 18. Feb. 19.00, Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5
Freiburg i.B., 15. Feb. 19.30, Kommunales KINO
Freiburg i.B., 15. Feb. 12.00, Round Table im Theater Freiburg
Lübeck, 14. Feb. 20.00, Diele, Mengstraße 41
Freiburg i.B., 13. Feb. 19.30, Kommunales KINO
Weißenburg, 10. Feb. 18.30, Einkommen ist Bürgerrecht e.V.
Ravensburg, 8. Feb. 10.00, Forum Zukunft Jetzt
Berlin, 6. Feb. 20.00, Kreuzberg, Reichenbergstrasse 155, 3. Stock
Boldixum auf Föhr, 6. Feb. 19.30, Erdbeerparadies
Rostock, 5. Feb. 20.00, Haus der Freundschaft - Soziale Bildung e.V.
Bitterfeld, 5. Feb. 17.00, Die LINKE Sachsen-Anhalt
Bochum, 3. Feb. 20.00, Johanneskirche
Berlin, 1. Feb. 19.00, Sea of Joy

Horst, 30. Jan. 20.00, Hof Dannwisch
Bern, 30. Jan. 19.00, Kino in der Reitschule
Rostock, 25. Jan. 19.30, Pauluskirche
Berlin, 25. Jan. 19.00, Sea of Joy
Hamburg, 25. Jan. 13.00, Zeise Kinos
Basel, 25. Jan. 10.00, Film-Brunch Treffpunkt Breite
Bern, 22. Jan. 20.30, Kino in der Reitschule
Basel, 22. Jan. 19.30 , Querfeld
München, 22. Jan. 19.00, Filmmuseum
Gerlinden, 21. Jan. 19.30, Atelier Bildfänger
Berlin, 18. Jan. 19.00, Sea of Joy
Berlin, 13. Jan. 18.00, Tschechow Studio
Husum, 12. Jan. 19.00, Kino-Center Husum
Berlin, 11. Jan. 19.00, Sea of Joy
Heide, 5. Jan. 19.00, Kino Lichtblick

2008

St. Gallen, 23. Dez. 20.15, Palace
St. Gallen, 16. Dez. 20.15, Palace
Bonn, 16. Dez. 19.00, Initiative Grundeinkommen Bonn
Bovenau, 12. Dez. 20.00, Kleine Scheune Langkoppel
Hamburg, 9. Dez. ab 18.30, Bürgerhaus Barmbeck
Witzenhausen, 8. Dez., Kino Capitol
Arlesheim, 5. Dez. ab 19.00, SP Arlesheim
München, 4. Dez. ab 19.30, Michael-Kirche
Osnabrück, 4. Dez. 19.00, Fachhochschule, Raum CN 0001
Frankfurt, 3. Dez. 19.30, Kino Pupille im Campus der Uni

Wetzikon, 27. Nov. 20.15, Rudolf Steiner Schule
Bremen, 27. Nov. 18.00, Bremer Dialog Grundeinkommen
München, 21. Nov. 20.00, Kammerspiele Neues Haus
Heidelberg, 21. Nov. 20.00, Eine-Welt-Laden
Bremen, 17. Nov. 19.00, umsonstladen
Hamburg, 16. Nov. 15.00, Magazin-Filmkunsttheater
Witten, 14. Nov. 20.15, Universität Witten/Herdecke
Ottersberg, 14. Nov. 20.00, Bremer Dialog Grundeinkommen
Muttenz, 13. Nov. 19.30, Freie Obenstufenschule Baselland
Bülach, 12. Nov. 19.30, Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde
Heidenheim, 11. Nov. 20.00., Freie Walddorfschule
Hamburg, 7. Nov. 19.30, Zeitleben e.V.
Karlsruhe, 5. Nov. 15.45, Universität, Rendtenbacher Hörsaal
Braunschweig, 2. Nov. 19.00, Umweltzentrum
Zürich, 1. Nov. 19.00, Cabaret Voltaire

Karlsruhe, 29. Okt. 15.45, Universität, Rendtenbacher Hörsaal
Hamburg, 28. Okt. 19.00, Kunstuni
Basel, 24./26./28./29. Okt. jeweils 12.20, kultkino atelier
Berlin, 24.-26. Okt., Grundeinkommens-Kongress
München, 19. Okt. 17.00, Verbingunsfilmfest
Basel, 18. Okt. 12.30, kultkino atelier
Bochum, 13. Okt., 19.30, Kulturhaus Oskar
München Ismaning, 3. Okt., 20.00, Jugendkongress - Mensch macht Zukunft
Dornach, 2. Okt., 18.00, Goetheanum
München, 1. Okt., 19.00, Maxim-Kino

Achberg, 29. Sept., 20.00, Humboldt-Haus
Nürnberg, 29. Sept., 20.00, BGE-Initaitive Nürnberg
Wuppertal, 25. Sept., 20.15, rakete e.V.
Villach (A), 25. Sept. 19.30, Gasthof Kasino
Dortmund, 21. Sept., 12.12., Kino Schauburg
Münster, 20. und 21. Sept., jeweils 15.00, Tatort Kunst 2008
Affoltern am Albis, 20. Sept., 20.15, Kulturkeller LaMarotte
Berlin, 20. Sept., 19.00, ACUDkino
Braunschweig, 19. Sept. 19.00, Katholisches Hochschulzentrum
Berlin, 18. Sept., 20.00, Café Tasso, Frankfurter Allee 11
Osnabrück, 18. Sept., 20.00, Haus der Jugend
Hamburg, 18. Sept., 20.00, Lichtmess-Kino
Bremen, 18. Sept. 18.30, Bremer Dialog Grundeinkommen

Die Film-Premiere fand am Mittwoch 17. September um 21.00 im Kultkino Atelier in Basel statt.

Gleichzeitig war in Göttingen (19.00) im Kino Lumiere und in München (18.00) Werkstattkino die Deutschland-Premiere.


"Es ist ein kleiner, kluger Film über den Zustand unserer Welt. Eine Art Sendung mit der Maus, die zu erklären versucht, wie das Grundeinkommen funktioniert, wer es finanzieren und was es bewirken könnte."
Mikael Krogerus, brand eins

19 Dezember 2008

Grundeinkommen und Individualität



Jeder Mensch eine Königin!

"Der Filmessay ‹Grundeinkommen – ein Kulturimpuls› von Daniel Häni und
Enno Schmidt wurde Mitte September 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt und
fand ein erfreulich positives Echo. Hans-Christian Zehnter traf sich mit den
beiden Filmemachern im ‹unternehmen mitte› in Basels Innenstadt und
thematisierte im Gespräch den Zusammenhang zwischen Individualität und
Grundeinkommen."

Gesteigerter Egoismus - Auszug aus dem Interview:

Zehnter: Für das Grundeinkommen bedeutet das, dass es nur funktionieren kann, wenn die Menschen diese Art des Miteinanders bereits gelernt haben. Sind wir Menschen heute nicht doch noch viel zu egoistisch?

Häni: Nein, den Egosimus kann man gerade nur überwinden, indem man ihn zulässt. Egoismus ist nicht durch «Man soll!» und «Man darf nicht!» zu bändigen. Im Gegenteil, ohne den Gang durch den Egoismus kann sich das Individuelle gar nicht richtig entwickeln. Deshalb muss das Grundeinkommen auch wirklich bedingungslos sein. Wenn man das Grundeinkommen doch nur wieder mit den alten moralischen Forderungen dazu, wie die anderen zu sein haben, verbindet, lässt man besser die Hände davon und jätet im eigenen Garten.

Schmidt: Man muss den Egoismus sogar steigern und ausweiten, bis das Individuum erkennt: Die Anliegen der Welt, das sind ja meine Anliegen. Selbstlosigkeit kann doch nur stattfinden über den Egoismus hinaus. Man wäre ein fataler Egoist, wollte man den Egoismus abschaffen.

Ganzes Interview als PDF lesen und ausdrucken

Interview mit Götz Werner in "brand eins"



Im Frühling 2005 interviewte Gabriele Fischer in "brand eins" den Unternehmer Götz Werner und löste damit einen Sog aus, der dazu führte, dass sich Werner seitdem quasi hauptberuflich für die Idee des Grundeinkommens engagiert. In der aktuellen - übrigens 100. Ausgabe - von "brand eins" führt die Chefredaktorin ein zweites Interview über die Erfahrungen und aktuellen Einschätzungen von Götz Werner.

Auszug aus dem Gespräch:
"Der Wind muss aus der Gesellschaft kommen"

Fischer: Immerhin ist das Thema mittlerweile in fast jeder Partei angekommen. Freut sie das?

Werner: Es ist nützlich, wenn darüber nachgedacht wird. Es wäre schädlich, wenn die Idee zu schnell parteitaktisch genützt würde. Deshalb mache ich um Politiker einen grossen Bogen, sobald ich merke, dass sie ein Betätigungsfeld suchen. Ich würde im Moment auch keinem Politiker raten, sich für das Grundeinkommen einzusetzen, um in den Bundestag zu kommen oder Ministerpräsident zu werden.

Fischer: Warum nicht?

Werner:
Das ist wie beim Segeln. Man braucht den Wind, und der muss aus der Gesellschaft kommen. Erst wenn er da ist, fahren die Politiker ihren nassen Zeigefinger aus und sagen: Oho, jetzt müssen wir aber die Segel anders setzen, jetzt wird es Zeit, sonst werden wir bei der nächsten Wahl abgestraft.


Das ganze Interview lesen sie in der aktuellen Printausgabe von "brand hundert", ab heute am Kiosk. Sie können das Heft auch online bestellen oder zu einer Latte Macchiato im unternehmen mitte lesen.

Interview mit Werner von 2005 als PDF lesen