06 Oktober 2007

Nur eine Utopie? 2500 Franken für alle



"Die Idee des Grundeinkommens wird in der Schweiz populärer. Es soll allen ein gesichertes Leben ermöglichen - bedingungslos."

Ein Artikel im Wirtschaftsteil des Tages Anzeiger nähert sich dem Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz:
Nur eine Utopie? 2500 Franken für alle

Die Zahlenbeispiele berücksichtigen folgende zwei Hauptüberlegungen nicht:

1. Das Grundeinkommen kommt nicht einfach obendrauf, sondern wirkt subsitutiv, d.h. der Mehrfinanzierungsaufwand besteht nur gegenüber denjenigen, die heute über kein oder weniger als das zukünftige Grundeinkommen verfügen.

2. Wir haben heute schon eine weitgehende Konsumbesteuerung, nur das diese als Einkommensteuer und Sozialabgaben im Produktionsprozess erhoben werden. Es scheint, dass die Arbeitnehmer und Arbeitgeber sie zahlen. Man bedenkt nur nicht, das sie es mit dem Geld zahlen, dass sie von den KonsumentInnen durch den Preis erhalten haben.

Mehr dazu finden sie in folgendem Artikel:
In den reifen Apfel beissen

02 Oktober 2007

Initiative Grundeinkommen - INFOMAIL 4/07



Folgendes sind die Themen in diesem INFOMAIL:
Freiheit oder Freizeit?
Der Rohstoff des 21. Jahrhundert
Grundeinkommen als Förderplattform
Gewerkschafts-Studie
Der aktuelle Grundeinkommens-Kongress
Vorankündigung des Films:
Grundeinkommen für ALMA - ein Kulturimpuls


Viel Vergnügen!

INFOMAIL als PDF ausdrucken/lesen

30 September 2007

Plakat-Serie zum Grundeinkommen - Adrienne Goehler



Die Initaitive Grundeinkommen startet in loser Folge eine Plakat-Serie mit prägnanten Statements zum Grundeinkommen:

Der Anfang macht Adrienne Goehler:
Der Rohstoff des 21. Jahrhunderts ist die Kreativität
Das PDF steht für Ausdruck und Vervielfältigung zur freien Verfügung!

27 September 2007

Filme zum Grundeinkommen in Wiesbaden



Am Samstag, 29. September um 15:00 Uhr werden im Kulturforum in Wiesbaden Filme zum Grundeinkommen aus dem Programm von grundeinkommen.tv gezeigt und von Enno Schmidt, initiative-grundeinkommen.ch, mit dem Publikum besprochen.

Anschließend um 17:00 Uhr hält Enno Schmidt einen Vortrag zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Um 19:00 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion mit Dr. Benediktus Hardorp, Steuerexperte aus Mannheim und Ideeengeber für eine Umstellung des Steuersystems auf die Konsumsteuer in Parallele zum bedingungslosen Grundeinkommen, Reiner Scheiwe, Vorstand der GLS Bank in Frankfurt, Ramon Brüll, Geschäftsführer der Zeitschrift Info 3 aus Frankfurt, Enno Schmidt und Mitglieder der Arbeitsgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main.

Ort: Kulturforum, Friedrichstr. 16, 65185 Wiesbaden

26 September 2007

"Die Arbeit soll dem Leben dienen, nicht das Leben der Arbeit" - Andre Gorz ist tot



Der Sozialphilosoph Andre Gorz hat sich zusammen mit seiner Frau das Leben genommen.


Eine Würdigung im Tagesanzeiger:
Von der Bürde zur Würde der Arbeit

...und ein Würdigung im Deutschlandfunk durch den Politikwissenschaftler Peter Grottian:
Arbeit jenseits klassischer Erwerbsarbeit


21 September 2007

Grundeinkommen, negative Einkommenssteuer, Ergänzungsleistung



"In der Diskussion um Working Poor und Sozialhilfe kommt immer wieder der Ruf nach einem Grundeinkommen auf. Was ist das Grundeinkommen? Und was spricht dafür, was dagegen?"

Diese Fragen werden im folgenden Artikel zwar nicht wirklich beantwortet, aber es wird sichbar, wie der Begriff Grundeinkommen für sehr verschiedenen Ideen und Vorschläge benutzt wird.

Link zum Artikel vom 20.9. in der Zeitung "DER BUND" aus Bern:
Mein Lohn reicht einfach nicht


Der Soziologieprofessor Ueli Mäder, der ein Modell einer Erweiterung der heutigen Ergänzungsleistungen vertritt, hat dies vor einigen Monaten auch gegenüber grundeinkommen.tv ausführlich erklärt:

Link zum Filmbeitrag:
Ueli Mäder im Gespräch mit Enno Schmidt

18 September 2007

Der Schweizer Kulturminister zum Grundeinkommen



Der Schweizer Kulturminister Heinrich Gartentor nahm letzten Herbst an der Veranstaltungsreihe "Einkommen schafft Arbeit - Mehrwert durch Grundeinkommen" im unternehmen mitte in Basel teil.

Davon ausgehend enstand folgender dreisprachiger (D,F,E) Artikel von Edith Krebs in der Zeitschrift SCHWEIZER KUNST.

Die Angst vor dem grossen Vergnügen - PDF

14 September 2007

Creative Works - für einen neuen Unternehmergeist



Die Journalistin Nadja Rosmann gibt im aktuellen info3 einen spannenden Überblick auf den Wandel der Arbeitswelten, wie er sich in gegenwärtigen Zukunftswerkstätten darstellt:

"Glaubt man den Trendforschern vom Kelkheimer Zukunftsinstitut, dann steht unsere Arbeitswelt vor einem fundamentalen Wandel. Mit ihrer neuen Studie Creative Work dokumentieren sie eine neue Entwicklungsbewegung, die sich bereits seit einigen Jahren abzeichnet und langsam, aber stetig zur Blüte reift. Die Diagnose: Arbeit wird schöpferischer und kreativer – weil immer mehr Menschen im Beruf nach Selbstentfaltung streben, aber auch, weil immer mehr Unternehmen unter dem internationalen Wettbewerbsdruck auf kreative Köpfe angewiesen sind."

Mit Statements von u.a.:

Mathias Horx
„Zur Zeit der Jäger und Sammler war Arbeit noch ein Überlebenskampf und selbst in der industriellen Ökonomie, die uns seit bald zweihundert Jahren begleitet und sich nun dem Ende zuneigt, war das Entfaltungspotenzial für Arbeitnehmer relativ gering. Der Transformationsprozess, den wir gerade erleben, verändert die Vorzeichen des Arbeitens erheblich.“

Kirsten Brühl:

„Brüche in der Berufsbiographie werden zur Normalität.“ ... „Die neue Arbeitskultur betrifft nicht nur klassische Kreative und Kulturberufe, sondern beginnt gerade, auch die herkömmlichen Unternehmen zu erreichen“.

Götz Werner:

„Wenn Sie sich jetzt fragen, wer denn künftig die Drecksarbeit macht, kann ich Ihnen nur sagen: Sie selbst, wenn es Ihnen nicht gelingt, die Arbeit für andere attraktiv zu machen“.

Lesen Sie den Artikel als PDF

12 September 2007

Jeder Dritte findet seine Arbeit schrecklich



Spiegel-Online berichtet:

"Sozialforscher des DGB sowie externe Experten erstellten einen Index von 0 bis 100 Punkten. Bewertungen von 80 bis 100 Punkten sprechen für "gute Arbeit", Werte zwischen 50 und 80 Punkten werden als "mittelmäßige Arbeit" qualifiziert und Werte unter 50 Punkte machen "schlechte Arbeit" aus. In die Bewertung flossen unterschiedliche Faktoren ein wie Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Chancen, die eigene Kreativität einzubringen, Informationsfluss, Führungsqualität der Vorgesetzten und Kollegialität, aber auch körperliche und emotionale Anforderungen sowie Arbeitsplatzsicherheit und das Einkommen."

Link zum Spiegel-Bericht

Link zur DGB Studie (PDF 36 Seiten)



Bewertung nach Berufsgruppen
Durch klicken aufs Bild erhalten sie eine vergösserte Darstellung)



Wille zum Wechsel

10 September 2007

Warum Utopie? - Basel ist Morgen



Die Programmzeitung, das Theater Basel und das Forum für Zeitfragen haben im Schwabe Verlag ein spannendes Buch herausgegeben zum Thema: "Basel ist Morgen, Visionen für Stadt und Region an einem Tisch mit Ecken und Kanten".

Daraus ein Beitrag von Enno Schmidt zum Begriff Utopie:
Warum Utopie? - Ein Versuch in 21 Arbeitsschritten

05 September 2007

Mehrwert durch Grundeinkommen - PowerPoint Präsentation



Früher konnten wir uns selbst versorgen - im Garten. Was mehr war, trugen wir auf den Markt. Heute ist fast nur noch Markt. Im Grunde ist alles was wir tun für Andere. Fremdversorgung. Wir versorgen Andere und Andere versorgen uns - weltweit. Der Garten der Selbstversorgung ist weg - wir haben kein Grundeinkommen mehr.

Link zur PowerPoint Präsentation:
Mehrwert durch Grundeinkommen

02 September 2007

Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftung




Freiheit statt Vollbeschäftigung
Nie wieder Hartz IV !!
Ausweg aus der Armut
Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft
Vom Bürgergeld zur Bürgergesellschaft
Genug Geld für alle !
Freiheit der Bürger vom Arbeitszwang
Solidarische Marktwirtschaft durch Grundeinkommen
Subvention für echte Arbeit – Freiheit für jeden Einzelnen

Wahnsinn mit Methode
Grundeinkommen – ein gefährlicher Traum
Placebo für den Widerstand
Neoliberales Opium fürs Volk
Falscher Traum vom Schlaraffenland
Kapitalismus aus der Waldorfschule
Und wer leert die Mülltonnen?
Wer soll das bezahlen ??
Stilllegung statt Integration

Das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung legt eine umfangreiche (92 Seiten) Broschüre zum Thema Grundeinkommen/Grundsicherung vor.

Darin werden folgende 5 Modelle näher besprochen und kommentiert:

Joachim Mitschke: Grundeinkommen durch Negative Einkommenssteuer
Michael Opielka: Die Grundeinkommensversicherung
Götz Werner: Bedingungsloses Grundeinkommen
Dieter Althaus: Das solidarische Bürgergeld
Thomas Poreski/Manuel Emmler: Die grüne Grundsicherung

Bröschüre als PDF


Am Samstag 8. September findet eine Konferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin statt:
Von der Grundsicherung zum Grundeinkommen?

01 September 2007

Kongress zum Grundeinkommen in Basel



Vom 5.-7. Oktober findet der 2. deutschsprachige Grundeinkommens-Kongress an der Universität Basel statt.

Unter dem verbindenden Titel "Das Grundeinkommen als Menschenrecht" werden sich zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen und über ihr Verständis und die unterschiedlichen Auffassungen zum Grundeinkommen diskutieren und sich austauschen. Der Kongress ist öffentlich.

Die Veranstalter - Grundeinkommens-Netzwerke und Attac-Gruppierungen aus den drei Ländern - haben sich folgende Zielsetzung gegeben:

"Ziel ist, dass eine länderübergreifende, öffentlichkeitswirksame und wissen- schaftlich fundierte Debatte über Fragen des Grundeinkommens, gefördert wird. Akteure für das Grundeinkommen sollen sich vernetzen können, Interessierte, sich in dieser Materie kundig machen und SkeptikerInnen zu Wort melden können."

Link zur Website des Kongresses


Zum Programm:

Freitag 5.10. ab 17.00
Samstag 6.10. ganzer Tag
Sonntag 7.10. bis 13.00


Die "Initiative Grundeinkommen" wird bei der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung kurz zu Wort kommen und an einem Workshop zur Finanzierung des Grundeinkommens teilnehmen - und natürlich Interviews mit den verschiedenen TeilnehmerInnen für grundeinkommen.tv führen.

Am Samstagabend ab 21.30 findet im unternehmen mitte eine Lounge zum Kongress statt:
FinanzierBAR

31 August 2007

Replik von Götz Werner auf Horst Siebert

Im Blog "Themen der Zeit" schrieb Prof. Götz Werner eine ausführliche Entgegnung auf den FAZ-Artikel von Horst Siebert:

"Horst Siebert ist in seiner Kritik eine recht umfassende Auflistung der Vorurteile, die einem bedingungslosen Grundeinkommen heute entgegenstehen, gelungen. Seine Kritik offenbart zugleich sein Welt- und Menschenbild. Es wird dabei deutlich, dass er alle Hoffnungen und Freiheitserwartungen, die dieser Idee eigen sind, in ihr glattes Gegenteil verkehrt und stattdessen Befürchtungen und Absturzwarnungen verbreitet."

Link zum ganzen Beitrag

28 August 2007

Minimex - das knüppelglatte Grundeinkommen für die Wenigbemittelten



"Minimex" ist die Abkürzung für "minimales Existenzgeld". Das Ganze eine Erfindung von Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, dem Stiftungsratspräsident der kürzlich gegründeten "Stiftung für Zukunftsfragen", die aus dem "Freizeit-Forschungsinstitut" des Tabak-Konzerns "British American Tobacco" hervorgegangen ist.

Der Vorschlag kommt gestützt auf einer eigenen Meinungsumfrage bei 2000 Deutschen BürgerInnen ab 14 Jahren auf den Tisch und grenzt sich ganz von der aktuellen Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen ab.

Siehe dazu den Kommentar von Sascha Liebermann:
Meinungsumfragen statt öffentlicher Streit

Gegen die Idee des Grundeinkommens wird oft die Gefahr einer Gesellschaftsspaltung ins Feld geführt und im vorliegendem Fall nicht unbegründet. Im Minimex-Modell würde dies sogar mit grosser Wahrscheinlichkeit eintreten. Existenzgeld ist nicht gleich Grundeinkommen.

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild - Link zur Studie:
580 Euro für Alle



Apropos Alle: Minimex ist ein Modell, dass nur denjenigen ein Existenzgeld ausbezahlten würde, die nachweisen können, dass sie kein oder wenig Einkommen verfügen, ähnlich dem Modell der negativen Einkommensteuer.

20 August 2007

Grundeinkommen bei den Seminolen


(Bild: Wappen der Seminolen in Florida)

"Ein Indianerstamm in Florida führt Betriebe im Kollektivbesitz, unterhält kostenlose Sozialdienste und erhält so seine kulturelle Identität. Lange Zeit hielt sich das Vorurteil, die Indianer Amerikas seien nicht fähig, mit modernen Wirtschaftsformen umzugehen. Doch dank einem aus dem alten Stammesgeist abgeleiteten Umgang mit Profiten leben heute etwa die Seminolen in Florida besser als viele ihrer weissen Mitbürger."

Ein Interessanter Artikel von Rudolf Stumberger in der Neuen Zürcher Zeitung.

Darin:
"Aus dem Einkommen der stammeseigenen Betriebe werden monatliche Ausschüttungen an die Stammesmitglieder weitergegeben - eine Art bedingungslosen Grundeinkommens. Da diese Dividenden für alle Stammesmitglieder (auch Kinder) ausgeschüttet werden, kann so eine vierköpfige Familie auf ein Einkommen von knapp 100 000 Dollar jährlich kommen."

Den ganzen Artikel lesen als PDF

18 August 2007

"Die Arbeitsgesellschaft ist in einer Sinnkrise"

Ein sinnreiches Interview mit Theo Wehner in der Neuen Zürcher Zeitung. Herr Wehner ist Professor für Arbeitspsychologie an der ETH Zürich:

"... Das Tätigsein macht einen Menschen zur Persönlichkeit. Arbeiten ist eine Tätigkeit, aber auch Schlafen und Sicherholen und Faulenzen. Nur eine Integration der beiden Reiche führt dazu, dass die Freizeit nicht zur kompensatorischen Gegenleistung der Arbeit - und womöglich zum Fluch der Moderne - wird. ..."

NZZ: Was würde sich ändern, wenn es ein soziales Grundeinkommen für alle geben würde?

"Dass man über ein solches Szenario nachdenkt, halte ich für äusserst begrüssenswert. Bei einem Grundeinkommen würde sich natürlich zeigen, wer zusätzlich noch arbeitet und wer seine Lebensansprüche auf das Grundeinkommen reduziert. Was diese Personen mit der freien Zeit täten, wäre äusserst interessant zu wissen. Ich vermute, sie würden - etwa im häuslichen und privaten Bereich - mehr zustande bringen, als manch ein Sozialhilfeempfänger oder Langzeitarbeitsloser heute. Denn viele Arbeitslose sind durch den unfreiwilligen Wegfall der Arbeit derart blockiert, dass sie teilweise ihre persönlichen Pflichten nicht mehr erfüllen oder ihren Hobbys nicht mehr nachgehen können."

NZZ: Arbeitslose haben durch die soziale Absicherung doch schon heute so etwas wie ein Grundeinkommen, es heisst einfach anders.

"Ein Grundeinkommen würde psychologisch und gesellschaftlich anders bewertet als die Tatsache, auf Arbeitslosengeld angewiesen zu sein. Die Arbeit dokumentiert in der Arbeitsgesellschaft, dass man dazugehört und eine gesellschaftliche Aufgabe erfüllt. Zusätzlich ist sie eine nicht hinterfragte Disziplinierungs- oder Sozialisierungsmassnahme. Diese Annahmen und Ansprüche muss man aufgeben. Arbeit soll persönlichen und gemeinschaftlichen Sinn ergeben und Spass machen. Sinn ist keine reine Erlebniskategorie, Sinn wird durch Betätigung hergestellt. An einem Grossteil der heutigen Industrie- und Dienstleistungsarbeitsplätze Sinn zu generieren, fällt jedoch immer schwerer. Alle Psychopathologien, die wir heute bei der Arbeit kennen - Mobbing, Burnout oder innere Kündigung -, sind eigentlich Resultate einer gescheiterten Sinnsuche. Es wird niemand als Mobber geboren, und Ausbrennen ist keine natürliche Verschleisserscheinung."

Das ganze Interview als PDF lesen