16 März 2010

Grundeinkommen säen



Wir säen da mal eine Frage...




...pflegen sie...



...schauen, was andere dazu sagen...






...und ernten vielleicht bald.



Das Bild steht zur freien Verfügung.


Ein Aktion der Initiative Grundeinkommen, Phil und Daniel

14 März 2010

Grundeinkommens Projekt in Brasilien



Marcus und Bruna, zwei vorbildlich engagierte Zeitgenossen aus Brasilien, sind in den letzten Wochen über Bozen, Basel, Karlsruhe, Köln, Dresden, Berlin, Bremen und noch mehr Orten durch Europa gezogen und haben ihr Pilotprojekt ReCivitas vorgestellt. Jetzt sind sie wieder in Brasilien zur Fortführung des eindrücklichen Projekts.

Einen guten Bericht dazu lesen sie bei zeitpunkt.ch
Grundeinkommen: Vertrauen statt Gängeln


20'000 auf der Facebook Seite Bedingungsloses Grundeinkommen



HURRA!!!

Innerhalb von nur 2 Monaten hat sich die Anzahl Fans auf der Facebook Seite Bedingungsloses Grundeinkommen verdoppelt. Am 20. Januar waren es 10'000. Am 14. März 20'000! Der Frühling kommt bald...

Nächstes Ziel ist bis im Herbst zur WOCHE DES GRUNDEINKOMMENS und zur öffentlichen AHÖRUNGUNG der GRUNDEINKOMMENS-PETITION im Deutschen Bundestag die Anzahl Fans zu vervielfachen. 50'000? 100'000? mehr? Und das ist ja erst der ANFANG!

Link zum Grundeinkommen Facebook Banner

09 März 2010

Die Stimme des Volkes: Was würden Sie...



Die Grundeinkommens-Frage gestellt und umgesetzt von Alice Grinda. Danke Alice!

Alice lebt und arbeitet in Berlin und macht tolle Clips und kreative Aktionen zum Grundeinkommen. Hier 2 Impressionen als wir sie in Berlin besucht haben:

Alice Grinda im Gespräch mit Daniel Häni

Daniel Häni im Gespräch mit Alice Grinda

02 März 2010

Film und Disskussion in Zürich Kloten



Die evangelisch reformierte Kirchgemeinde Kloten lädt ein:

Mittwoch, 10. März 2010, 19.30 Uhr, Filmvorführung
Grosser Saal des Kirchgemeindehauses, Kirchgasse 30, Kloten

"Im 20. Kapitel des Matthäusevangeliums wird die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg erzählt. Eine Geschichte, die unser Gerechtigkeitsempfinden arg strapaziert. Da arbeiten Menschen in einem Weinberg - einige nur für eine Stunde, andere hingegen den ganzen Tag lang. Am Abend wird ihnen allen der gleiche Lohn ausbezahlt."

Anschliessend stehen Daniel Straub und Christian Müller von der Agentur mit Grundeinkommen für allfällige Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.

24 Februar 2010

Andreas Zumach im Gespräch mit Enno Schmidt



Wirtschaftswachstum für immer – oder Freiheit statt Vollbeschäftigung?

Andreas Zumach im Gespräch mit Enno Schmidt
Dienstag 9. März 20.30
Theater Winkelwiese in Zürich


Ist das Wachstumsmodell, auf dem unsere wirtschaftliche Ordnung basiert, noch das Modell der Zukunft? Was sind die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen von Wirtschaftswachstum? Gibt es dazu Alternativen? Sind provokante Ideen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder negative Steuern bloss realitätsfremde Utopien oder überfällige Massnahmen zur Lösung drängender sozialer Probleme wie Arbeitslosigkeit und ungerechte Güterverteilung?

17 Februar 2010

Zur Psychologie des Grundeinkommens



Prof. Dr. Theo Wehner ist seit 1997 ordentlicher Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Zürich und beschäftigt sich seit einigen Jahren auch mit Motivationspsychologie in der freigemeinnützigen Tätigkeit.

Er sagt zum Beispiel:
"Vollbeschäftigung ist – wenn man einmal von sittenwidrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens."

oder:
"So wie wir mit dem Eintritt in die Gesellschaft die Bürgerrechte bedingungslos bekommen, so kann man sich durchaus vorstellen, dass ein Grundeinkommen, bedingungslos und über der Armutsgrenze liegend, jedem Bürger und jeder Bürgerin gewährt wird."

oder:
"Bei aller Reserve gegenüber der Anthropologie lässt sich zusätzlich sagen: «Auf das Tun-Können kommt es gerade des Geistes wegen an», so dass wir nicht von einem Menschenbild ausgehen sollten, welches die Verweigerung von Tätigsein unterstellt, sondern genau vom Gegenteil."

Das finden wir bemerkenswert!

Hier das Interview mit Prof. Wehner in der Zeitschrift Psychoscope:
Die Re-Humanisierung der Gesellschaft

15 Februar 2010

SP-Zürich diskutiert das Grundeinkommen



Raffael Jacomella gewinnt mit der Idee des Grundeinkommens den Wettbewerb:
Was Zürich braucht


Am Samstag 13. Februar trafen wir uns im Restaurant "Imagine" im Zürcher Haupbahnhof mit der Kantonsrätin Andrea Sprecher und dem Stadtrat und Sozialvorsteher Martin Waser. Das Grundeinkommen ist keine Sozialpolitische Massnahme und sprengt den Rahmen der politischen Tagesgeschäfte. Deshalb waren wir uns schnell einig mit dem Vorschlag der SP in Zürich im Frühling eine Diskussionsveranstaltung z.b. im "Kaufleuten" und/oder verbunden mit einer Filmvorführung ev. in einem Kino in Aussicht zu nehmen.



Einen Bericht über das Treffen lesen sie hier auf der Seite der SP-Zürich:
Grundeinkommen für alle

11 Februar 2010

"Die Zeit" mit Leitartikel zum Hartz IV-Urteil



In der aktuellen Ausgabe der Zeit (11. Februar 2010) findet das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in einem Artikel von Heinrich Wefing Platz auf der Titelseite. Der bemerkenswerte Artikel zeigt: der Zeitgeist steuert mit grossen Schritten in Richtung Grundeinkommen, anders formuliert: in Richtung "Etablierung des Grundrechts auf menschenwürdige Existenz".

"Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik hat das Verfassungsgericht verbindlich definiert, wie viel ein Mensch zum Leben braucht. Nicht in Cent und Euro, aber im Prinzip. Und es hat sich in seinem Urteil zu den Hartz-IV-Reformen die Frage vorgelegt, was das heißt: zum Leben. Genügt es, wenn niemand verhungert oder im Winter erfriert? Reicht es, wenn die Gemeinschaft all denen, die nicht für sich selbst sorgen können, Nahrung, Kleidung und eine warme Wohnung finanziert?

Nein, haben die Richter gesagt und dafür nichts Geringeres als das kostbarste Gut aktiviert, das die Verfassung kennt: die Menschenwürde. Zum Minimum gehöre im Sozialstaat des Grundgesetzes auch die Teilhabe an Bildung, dekretiert Karlsruhe. Der Zugang zu Kultur. Und wenigstens eine Chance auf politisches Engagement.

Kurz, das Verfassungsgericht sieht auch im Bedürftigen den Citoyen. Keinen Almosenempfänger, sondern einen Teilhaber der Gemeinschaft, die er mitgestaltet. Das ist die fraglos wichtigste Erkenntnis des Urteils vom vergangenen Dienstag: Die Menschenwürde des Hartz-IV-Empfängers ist die Würde eines Bürgers."

Ganzen Artikel lesen.

09 Februar 2010

Statement von Götz Werner zum Richterspruch betreffend Hartz-IV-Gesetz



Das wichtigste Sozialurteil darf nicht in Suppenküchen münden.

"Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu den Regelleistungen nach Hartz-IV sollte von der Politik ernst genommen werden. Sie tut es aber nicht, wie erste Reaktionen zeigen: Statt über eine angemessene Kindergrundsicherung nachzudenken, fällt Arbeitsministerin von der Leyen nichts besseres ein als Suppenküchen, Schulspeisung und Nachhilfeunterricht, von Verwaltungen organisiert und von Bürgern finanziert. Es geht den Richtern um würdiges Leben, nicht um Arbeitsbeschaffung für eine Verwaltung, die schon bei der Festsetzung der Bemessungsgrenzen gezeigt hat, dass sie völlig überfordert ist.

Gerade vor solchen Ideen von Verwaltung und Politik müssen die Bürger geschützt werden. Die Richter stellen klar, dass jedem Bürger ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben gewährleistet werden muss. Suppenküchen und andere Sachleistungen auf Antrag öffnen neue Tore für Willkür und Fehleinschätzungen und verletzen das Recht auf ein Leben in Würde.

Dies gilt insbesondere für die 1,7 Millionen Kinder und Jugendlichen, die der Hilfe durch die Bürgergemeinschaft bedürfen. Ihre physische Existenz und nachhaltige Entwicklung durch Bildung und Zuneigung müssen durch die rasche Einführung eines Kindergrundeinkommens gesichert werden, so wie dies die Experten des Deutschen Kinderschutzbundes seit langem fordern. Das Geld gehört in die Hände der Eltern und nicht in die von Bürokraten.

In einem zweiten Schritt ist es notwendig, ein Grundeinkommen einzuführen, dass jedem Bürger ohne administrative Verrenkungen zukommt. Weder willkürliche Regelsätze für arbeitslose Menschen noch ebenso willkürliche Steuerfreibeträge für Menschen in Arbeit sind eine passende Antwort auf die heutige richterliche Entscheidung, sondern diese an Bedingungen gebundenen und von parteipolitischen Konstellationen abhängigen Grundsicherungen der Bürger müssen durch ein bedingungsloses Grundeinkommen abgelöst werden. Ich zweifle an der Aufrichtigkeit von Politikern, die Gängel- und Kontrollsysteme einführen wollen, um den Richterspruch umzusetzen. Dies ist weder sozial noch christlich, sondern soll lediglich der Zivilgesellschaft die individuellen Rechte zugunsten der politischen Entscheider entziehen."

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Interfakultatives Institut für Entrepreneurship
Universität Karlsruhe (TH)
Prof. Götz W. Werner

Pressekontakt:
Andrei Birtolonu
Arthen Kommunikation GmbH
Telefon: (0721) 62514-0
Fax: (0721) 62514-90
E-Mail: a.birtolonu@arthen-kommunikation.de

Grundeinkommen für Opelaner


„Monatelang feilte das Management von General Motors (GM) an dem Sanierungsplan für seine angeschlagene Tochter Opel“ (spiegel online, 9. Feb. 2010).

Nun sollen in Deutschland 3900 Stellen im Rahmen einer Restrukturieung gestrichen werden. Zusätzlich erbittet der angeschlagene Konzern 1.3 Milliarden Staatshilfe.

Wir schlagen vor: Liebe Regierung, investiere in Menschen. Grundeinkommen für Opelaner!

1.3 Milliarden, das sind 18 JAHRE monatlich 1500 Euro Grundeinkommen für 3900 Menschen!

Wer nachrechnen möchte:

1.300.000.000,- durch 3900 Menschen ergibt 333.333,- Euro pro Person.

Teilt man nun diesen Betrag durch 1500,- € ergibt sich die Anzahl der Monate, die man ein Grundeinkommen a 1500,- Euro auszahlen könnte (222).

222 Monate geteilt durch 12 ergibt mehr als 18 Jahre Grundeinkommen a 1500 € für 3900 Menschen.

08 Februar 2010

Was Zürich braucht? Ein Grundeinkommen für Alle!



Die SP-Zürich stellt eine gute Frage: Was Zürich braucht?

Eine Fusion mit Basel z.B.?


Nicht unbedingt... Aber ein bedingungsloses Grundeinkommen für ALLE!

Vielleicht stimmen auch SIE fürs GRUNDEINKOMMEN.
Das geht so:
Der Gruppe Was Zürich braucht beitreten.
Dann für den Vorschlag Grundeinkommen klicken.

05 Februar 2010

Bedingungsloses Krönen im Schnee


Warum bedingungslos und nicht bedingt, das ist immer wieder eine Frage die auftaucht, wenn über das Grundeinkommen gesprochen wird. Müsse man ein Grundeinkommen nicht an irgendeine soziale Leistung für die Gesellschaft binden, an einen Sozialdienst?

Bei einer Vorführung des Grundeinkommen-Filmes in Thun gab Enno Schmidt eine bemerkenswert einfache und logische Antwort.

In der Fremdversorgung ist die Arbeit selbst immer ein Beitrag für andere, eine soziale Leistung die man für die Gesellschaft erbringt. Fremdversorgung bedeutet, dass man nicht für sich selbst auf dem Feld die Kartoffeln pflanzt sondern für viele. Und Fremdversorgung bedeutet auch, dass derjenige der die Maschinen baut mit denen die Kartoffeln geerntet werden ebenso davon isst, wie z.B. der Verkäufer an der Supermarkt-Kasse.

Jede Arbeit ist immer Arbeit für andere. Oder ist Pizza backen und verkaufen etwa asozial?

Und apropos verpflichtender Sozialdienst: möchten Sie im Alter von einem Fahrzeugmechaniker gepflegt werden, der eigentlich lieber an einem Auto rumschraubt.

Hier ein Artikel des Thuner Tagblatt zur Veranstaltung am 28. Januar 2010 in der evangelisch-reformierten Kirche in Thun. Vor der Veranstaltung wurde im Schnee gekrönt.


04 Februar 2010

Facebook-Grundeinkommen-Banner ist auf diesen Seiten eingebaut

Auf immer mehr Webseiten und Blogs ist das Banner zur Facebook-Seite Bedingungsloses Grundeinkommen eingebaut. Hier einer erste Zusammenstellung:

http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/ von Susanne Wiest
http://youtuberfuerdasbge.blogspot.com/ von Thomas Pain/bgenymous
http://www.das-gartenhaus-in-hirschaid.blogspot.com/ von Martina Hertel
http://www.hgwaii.blogspot.com/ von Philipp Höh
http://www.gruene-loerrach.de/ auch die Grünen Lörrach haben das Banner eingebaut
http://www.kroenungswelle.net/ und auch die Krönungswelle lässt sich nicht lumpen
http://www.vonholt.ch/ Hannes von Holt ist auch mit von der Partie
http://www.freimutselbst.de/ und auch hier
http://www.freitraum.ch/ und hier
http://alexanderschreiber.de/ und hier
http://zumgrundeinkommen.wordpress.com/ und hier auf dem Blog von Jörg Zeipelt
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/ und natürlich auch hier
http://www.bgeduesseldorf.de/ und nun auch in Düsseldorf
http://www.grundeinkommen-wuppertal.de/ und Wuppertal ist auch mit dabei
http://www.groops.de/initiative-grundeinkommen (unter Beitrag: Facebook)
http://www.grundeinkommen-stuttgart.de/ und Stuttgart zieht auch mit
http://bge-bilder.blogspot.com/ und die tolle Initiative zur Bebilderung des BGE hat das Banner auch eingefügt



Schreibt Benjamin, wenn wir eine Seite vergessen haben.

30 Januar 2010

Kluges Interview von Götz Werner



Götz Werner weilt gerade in Österreich. Hier einige Ausschnitte von einem Interview im Standard:

STANDARD: Sie gelten als Vordenker der Ethik in der Wirtschaft. Und Sie sind Milliardär. Ethik und Profit - wie passt das zusammen?

Werner: Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Entscheidend ist, was macht man mit dem Vermögen? Mein Geld liegt im Unternehmen. DM konnte stark wachsen, weil ich das Kapital im Unternehmen gelassen habe. Ich besitze keine Aktien, Immobilien oder Ferienwohnungen in den Alpen.

...

STANDARD: Sie treten für ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1500 Euro ein. Wenn Einkommen von Arbeit entkoppelt ist: Wer will dann noch für 900 Euro Windeln, Zahnpasta und Müsli verkaufen?

Werner: Wir sind darauf angewiesen, dass andere etwas für uns tun. Und dafür muss man eben attraktive Arbeitsplätze stiften. Die Arbeit wird derzeit nicht genügend bezahlt. Es ist im Übrigen eine Frage des Menschenbildes: Weckt das Grundeinkommen mehr Initiative oder unterbindet es diese? Dazu gibt es viele Untersuchungen.

...

STANDARD: DM ist trotz Krise kräftig gewachsen. Die Umsatzrendite ist aber mit unter zwei Prozent geringer als bei anderen Handelsketten. Was, wenn das Geld ausgeht?

Werner: Unsere Rendite ist ausreichend. Die Erträge müssen so sein, dass sich mit ihnen die Zukunft bewältigen lässt. Mehr braucht es nicht. Man beteiligt sich nicht an Unternehmen wegen der Dividende, sondern damit es diese Firmen gibt. Und das ist Dividende genug. Geht es nur um sie, könnte man das Geld gleich aufessen. Es ist wie beim Atmen: Entnehme ich zu viel Gewinn, wird mir schwindlig.

Ganzes Interview lesen:
"Dann könnte man das Geld aufessen"

26 Januar 2010

Bericht zum Grundeinkommens-Projekt in Brasilien


Seit Oktober 2008 findet in Quantiga Velho in Brasilien ein erstaunliches Projekt statt. Die kleine Nichtregierungsorganisation ReCivitas zahlt seit 16 Monaten monatlich ein Grundeinkommen aus. Zwei Koordinatoren des Projektes, die 28 jährige Bruna Augusto Pereira und der 33 jährige Marcus Vinicius Brancaglione dos Santos sind derzeit auf Europa-Reise und berichten von den Erfolgen ihrer Arbeit.

Seit dem 22. Januar sind Bruna und Marcus in Basel. Aus zahlreichen Gesprächen ist nun ein erster Bericht über das Projekt in Quantiga Velho in deutscher Sprache entstanden.

Bericht über das Grundeinkommens-Projekt in Quantiga Velho (pdf)
Von Benjamin Hohlmann (Text) und Stefan Pangritz (Foto)

Bruna und Marcus sind noch bis zum 12. März in Europa. Sie sind daran interessiert an verschiedenen Orten von ihren Erfahrungen zu berichten. Schreiben sie den beiden.

25 Januar 2010

Diese Woche in Lüneburg, Winterthur, Passau, Burgstädt, Thun, Hamburg



Filmvorführungen in:

Leipzig, 25. Januar, 20.00, Schlechten VersteckLüneburg, 25. Januar, 20.00, Lüneburgerfilmtage
Winterthur, 26. Januar, 19.30, Bistro Dimensione
Passau, 27. Januar, 19.00, Metropolis Kino
Burgstädt, 27. Januar, 20.00, Christopherushaus
Thun, 28. Januar, 18.00, Kirchgemeindehaus
Hamburg, 30. Januar, 19.30, Bühne im Bürgertreff Altona-Nord

Luzern, 4. Feb., 19.30, Sentitreff
Meiningen, 5. Feb., 19.30, Workflowmeiningen
Köln, 6. Feb., 13.00, Odeon Lichspieltheater

Grundeinkommen
Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt
(DVD 100min)

Film Online schauen und runterladen

Original-DVD mit Heft zum Film bestellen:
in der Schweiz
in Deutschland


Filmplakat:
PDF 7.8MB
Heft zum Film:
PDF 1.7MB

22 Januar 2010

Banner zur Facebook-Seite Bedingungsloses Grundeinkommen

Am 20.01.2010 um 20:17 Uhr hat die Facebook-Seite Bedingungsloses Grundeinkommen die 10.000er Marke überschritten. Und die Seite wächst weiter. Mittlerweile, zwei Tage später (ebenfalls um 20:17 Uhr), sind bereits 11.289 Fans der Seite. Wie schreibt Susanne Wiest die Initiantin der online Petition so schön: "Wir sind viele!"

Zum Unterstützen des Wachstums der Seite das obige Banner in Webseiten und Blogs einfügen und Freunde zur Seite einladen. Den Einbett-Code findet ihr hier.

20 Januar 2010

Grundeinkommen 10'000




Die Facebook Gruppe Bedingungsloses Grundeinkommen hat am 20. Januar 2010 um 20:17 die 10'000er Marke überschritten!

Wir finden das bemerkenswert und rufen auf zu noch viel grösserer Vernetzung.

Wer das Thema wichtig findet, lade auch seine Freundinnen und Freunde zum Grundeinkommen ein:

Bedingungsloses Grundeinkommen


Oben links findet ihr unter dem Logo-Bild folgende Möglichkeit:
Freunden vorschlagen
Einfach draufklicken und Freunde und Freundinnen persönlich einladen.

Wenn jeder nur 10 Freunde dafür begeistern kann, sind wir schon bald 100'000! Ja und dann gehts erst recht los...

Mit besten Grüssen
Benjamin Hohlmann und Daniel Häni

19 Januar 2010

Brasilianisches Grundeinkommen in Basel



Am Samstag, 23. Januar um 15.00 Uhr werden Bruna Augusto Pereira und Marcus Vinicius Brancaglione dos Santos im unternehmen mitte, Connect Cafe über das Grundeinkommenspilot-Projekt „ReCivitas“ in Brasilien berichten.

Sie selbst sind Mit-Initiatoren des Projektes und sind derzeit auf Europa-Reise um von ihrem Projekt zu berichten, ein Netzwerk aufzubauen welches die Initiative begleitet sowie finanzielle Unterstützer zu finden.

Wer sich etwas mit dem Projekt beschäftigen möchte, findet hier einen ausführlichen Halbjahres-Bericht in englischer Sprache

Das Projekt ist auch deshalb spannend, weil einige mutige Menschen sich entschlossen haben, mit einem Grundeinkommensprojekt einfach mal anzufangen und sei es aus eigener Tasche.

Kontakt zu Bruna und Marcus über diese Emailadresse: recivitas@recivitas.org.br in englischer, spanischer, portugiesischer und italienischer Sprache.
Fragen zur Veranstaltung an Benjamin Hohlmann

08 Januar 2010

Grundeinkommen Meilensteine



Wolfang Roehrig vom Archiv Grundeinkommen hat eine interessante anregende Liste zusammengestellt.

Grundeinkommen Meilensteine

Und was könnten die kommenden Meilensteine sein?

02 Januar 2010

Veranstaltungsreihe in Thun



28. Januar, Kirchgemeindehaus in Thun
(Frutigenstrasse 22)
18.00 Uhr Grundeinkommen
Filmvisionierung und Gruppengespräche
19.45 Uhr Apéro
20.15 Uhr Diskussion mit den Filmautoren

Weitere Termine:
21. Januar mit Prof. Hans Ruh
Die Zukunft ist geistig oder gar nicht

4. Februar mit Gil Ducommun

Nach dem Kapitalismus

11. Februar mit Dr. Anna Gamma

Spirituelle Impulse für ein neues Wirtschaften

Flyer mit ausführlichem Programm PDF

31 Dezember 2009

Bericht in der Badischen Zeitung



"Es klingt manchmal ein wenig rätselhaft, was die Mitglieder der Initiative Grundeinkommen so von sich geben. Besonders als Anke Dietrich davon spricht, dass das Dreiland ein sehr heller Fleck auf der Landkarte sei, mit viel Potenzial für Veränderungen. 'Das liegt sicher daran, dass wir hier im Rheinknie sind – das Knie ist seit jeher ein Energiezentrum'."

Artikel von Bianca Fritz
Ein Grundeinkommen für alle

22 Dezember 2009

Grundeinkommen + Krisenbewältigung



Teil 1: Wir leben in einer Faulheitsgesellschaft



Teil 2: Warum wir noch kein Grundeinkommen haben

Vortrag von Enno Schmidt am 9. November 2009 in Basel

07 Dezember 2009

Gekrönte Häupter - Artikel in Info3



Angefangen hat es am Hauptbahnhof in Basel: eine Krönungsaktion für das Bedingungslose Grundeinkommen. Dann zog eine „Krönungswelle“ durch Deutschland und die Schweiz. Inzwischen beziehen sich immer mehr Menschen auf die Aktion.


Gekrönte Häupter PDF
Von Enno Schmidt (Text) und Stefan Pangritz (Fotos)

"Ein Impuls, zum Selberdenken. Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können. Schaut Euch die Verhältnisse an, schaut Euch Euer Leben an. „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ Es tut not, dass etwas passiert. Es passiert nicht klagend, nicht rechthaberisch, nicht parteiisch. Es beginnt mit einem Lächeln. Es beginnt mit einem fragenden Blick. Es beginnt damit, sich die eigene Krone aufzusetzen. Sie anzunehmen.
Viele behielten sie auf, ganze Straßenzüge verwandelten die Atmosphäre. Regiert euch selbst. Nein, nicht Anarchie, aber endlich mehr Demokratie. Mehr Frieden, mehr Hinschauen. Auf gleicher Augenhöhe lässt es sich besser in die Augen schauen. Das Grundeinkommen, ein Bürgerrecht. Ernsthaft."

06 Dezember 2009

Götz Werner im TAZ-Interview


(Bild: Stefan Pangritz)

Sehr gutes Interview mit vielen Steilvorlagen und kurzen prägnanten Antworten. Lesenswert!

"Hartz IV löst nur Leid aus"
(Vom 27. 11. 2006)

26 November 2009

Katja Kipping zur Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales gewählt



Katja Kipping, Grundeinkommensaktivistin erster Stunde, wurde zur Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag gewählt.

Pressmitteilung


Website von Katja Kipping

21 November 2009

Krönungswetter in Basel





Heute war Krönungswetter. Zu siebt trafen wir uns im "unternehmen mitte" und zogen mit einem Packen Kronen und Postkarten zur Mittleren Brücke. Auf beiden Brückenköpfen begannen wir mit der Arbeit.

Die Schweizer sind noch zögerlich mit den Kronen. Und das zu Recht. Eine Frau sagte: "Ich bin doch schon Königin." Stimmt. Sie meinte, in einer direkten Demokratie ist der Souverän Jeder und Jede. Das bedingungslose Grundeinkommen würde diese Souveränität noch einen Schritt weiter von der politischen in eine wirtschaftliche Souveränität führen.

Ein guter Grund immer bei Krönungswetter am Samstag um 12.00 auf die Mittlere Brücke zu kommen zum krönen und gekrönt werden.

Kontakt: Krönungswetter in Basel

Tag der gesellschaftlichen Innovationen

Bericht vom "Tag der gesellschaftlichen Innovationen" in München, mit dem Thema Grundeinkommen und Regiogeld. Sehr eindrücklich war die initiative Unvoreingenommenheit der Studentenschaft und das schöne Setting und die kompetente Gastfreundschaft im Strascheg Center for Entrepreneurship!

Link zur Pressemitteilung

16 November 2009

Lüneburg gibt gas

Ein Bericht von Ilka Rabeneck

"Sonntag 11:45 Uhr im Scala: Etwas übernächtigt betrete ich das Foyer des Programmkinos, wo eine Handvoll Menschen um einen Tisch herum steht, Mitglieder des TUN Lüneburg, die Initiatoren der Veranstaltung. Ich bin froh über ihre großartige Unterstützung, stehe ich doch als zugezogene Netzwerklerin ansonsten noch recht allein da. Ich inspiziere den kleinen leeren Saal, in dem die Vorführung des Films „Grundeinkommen“ gleich beginnt. Meine Erwartungen, was die Teilnahme angeht, sind eher gering. Lüneburger sind engagiert und offen für wichtige Themen, aber wer schleppt sich sonntags um diese Uhrzeit ins Kino?
12:05 Uhr: Der Saal platzt aus allen Nähten, wir bringen Stühle herbei, die letzten werden vertröstet, gleich im Anschluss laufe der Film nochmal. Ich sitze mit klopfendem Herzen vorn auf dem Fußboden, Sören als Unterstützer aus Hamburg neben mir. Eingangsworte, Film ab!
Im Raum herrscht eine konzentrierte Stille, mit Spannung erwarten alle die 100 Minuten Kulturimpuls. Hörte ich bislang schonmal „zuviel Input“ und „anstrengend“ als Kommentare, so erlebe ich diesmal das Gegenteil: Man spürt, wie das Thema des Schweizer Films hier offene Türen einrennt und wie die provokante, erfrischende Art der Darstellung den Humor der Gäste trifft.
Die anschließende „Diskussionsrunde“ wirkt eher wie ein Aktionsforum, bei dem erste Pläne geschmiedet werden! Wir sammeln zwei Seiten Adressen, und dem Gründungstreffen der Initiative in zwei Wochen steht nichts mehr im Wege. Ich freue mich auf eine erfüllte aktive Zeit mit vielen neuen Mitstreitern.
DAS IST LÜNEBURG!"


Das Gründungstreffen der Lüneburger Grundeinkommensinitiative findet am Montag, 30.11. um 19 Uhr im Heinrich-Böll-Haus, Katzenstraße 2 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

13 November 2009

Strenge Kontrolle erzeugt Gegenwehr

Aus dem Spiegel-Online Artikel:
Warum Egoismus im Geschäftsleben schadet

"Noch eindrucksvoller widerlegt der Bonner Gelehrte mit einem einfachen Rollenspiel die Traditionalisten, die unterstellen, dass Engagement sich am besten erzwingen lässt, wenn man den Mitarbeiter nur streng genug kontrolliert. Dabei werden zwei Vergleichsgruppen mit Chefs und Mitarbeitern eingesetzt. In der ersten legt der Chef einen Lohn fest und überlässt es den Mitarbeitern, wie viel sie dafür arbeiten. In der zweiten Gruppe ist die Entlohnung an detaillierte Arbeitsvorgaben und rigide Anwesenheitsbestimmungen geknüpft. Am Ende war das Leistungsniveau höher, wenn die Mitarbeiter nicht eingeschränkt wurden. Danach befragt, gaben die Mitarbeiter an, dass sie die Einschränkung als Misstrauen deuteten und darauf mit Leistungszurückhaltung reagierten.

Die Forschung zeigt also, dass sich Fairness und Vertrauen für das Unternehmen auszahlen kann. Mitarbeiter mit
Respekt zu behandeln, ist nicht nur moralisch wünschbar, sondern ökonomisch sinnvoll."

Hamburger Abendblatt

Grundeinkommen: Film soll Debatte anstoßen

Sonntag 15. November, 12.00, in Lüneburg
Sacla-Programmkino

Veranstaltet von:
T.U.N. e.V.
Heinrich-Böll-Haus
Hamburger Netzwerk Grundeinkommen

Zur Zukunft der Erwerbsarbeit

Ein kluger Kommentar von Christian Müller in den Schaffhauser Nachrichten:

Die Arbeit wird immer weniger

"Denn es ist nicht die Arbeit, die uns in Zukunft zusammenhalten wird, sondern es ist das Potenzial, etwas aus sich, seinem Umfeld und der Gesellschaft zu machen. Und das geht nur, wenn jeder entsprechend frei von Existenzsorgen ist."

10 November 2009

Filmvorführung am Zürichsee (Wädenswil)



Im Rosenhofraum in Wädenswil
Jeweils Dienstag 19.00 Uhr, Film und Diskussion

24.11.09 Teil I Die Idee und gesellschaftliche Auswirkungen
08.12.09 Teil II Die Finanzierung und Wirschaftlichkeit

Plakat als PDF

08 November 2009

Krönung auf der Mittleren Brücke



Montag, 9. November in Basel

17.00, Krönungen auf der Mittleren Brücke
20.15, Vortrag von Enno Schmidt
Grundeinkommen und Krisenbewältigung
(Scala, Freie Strasse 93)

05 November 2009

Tag der gesellschaftlichen Innovationen



Das Strascheg Center for Entrepreneurship in München lädt zum 1. Tag der gesellschaftlichen Innovationen, mit Daniel Häni und Franz Galler.

17. November 2009, in München


Reale Utopien für die gesellschaftliche Zukunft:
Anmeldung und Programm

01 November 2009

In Wien, da geht was...



Statement zur "Aktion Medienspektakel" an der besetzten Akademie der bildenden Künste in Wien:

Es geht nicht um die Semmeln, es geht um die ganze Bäckerei


"Bedingungsloses Grundeinkommen heißt: "in Freiheit tätig sein" und könnte eine freie Bildung und ein gutes Leben mit weniger Herz-Kreislauf Erkrankungen für ALLE ermöglichen."